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Kindergeldantrag: Wohin schicke ich ihn?

Das Kindergeld ist eine staatliche Fördermaßnahme zur Unterstützung jeden Kindes von seiner Geburt an bis hin zum Erwachsenenalter.

Die monatliche Zahlung richtet sich an die Erziehungsberechtigten und ist abhängig von Anzahl und Alter der Kinder.

Mehr zum Thema: Kindergeldantrag ab 18 – die Regelungen bei Volljährigkeit

Lesen Sie hier mehr zu den geltenden Altersgrenzen für das Kindergeld. Grundsätzlich hat jedes Kind in der Bundesrepublik Deutschland einen Anspruch auf dieses Geld.

Derzeit liegt der Kindergeldbetrag für ein Kind bei 184 € monatlich, zwei Kinder der gleichen Familie erhalten den doppelten Betrag und ab dem dritten Kind gibt es 558 € Bezuschussung.

Jedes weitere Kind erhält 215 €.

Die Antragstellung: Ohne Unterschrift geht hier nichts

Die Antragstellung für den staatlichen Zuschusses erfolgt über die Familienkasse der Bundesagentur für Arbeit.


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Der Kindergeldantrag ist schriftlich zu stellen und muss unterschrieben abgegeben werden.

Zwar können Sie den Antrag auf der Website der Bundesagentur für Arbeit oder unter www.familienkasse.de herunterladen und ausfüllen, dennoch ist eine eigenhändige Unterschrift unabdingbar zur Bearbeitung.

Aus diesem Grund werden Sie kein Onlineformular zum direkten Abschicken finden, sondern müssen den Antrag ausdrucken und entweder persönlich abgeben, mit der Post verschicken oder faxen.

Natürlich liegen auch entsprechende Vordrucke bei den Familienkassen aus.

Welche Familienkasse für Sie verantwortlich ist und wie Sie sie finden

Wenn Sie in Deutschland leben oder hier Ihren gewöhnlichen Aufenthalt haben, dann sitzt die für Sie zuständige Familienkasse in der Regel in der Bundesagentur für Arbeit, welche für Ihre Gemeinde zuständig ist.

Befindet sich Ihr Wohnsitz im Ausland und Sie sind in Deutschland erwerbstätig, ist das Arbeitsamt zuständig, in dessen Bezirk sich der Sitz der Lohnstelle des Beschäftigungsbetriebes befindet.

Empfänger von Versorgungsbezügen sowie Angehörige des öffentlichen Dienstes sollten sich an die Stelle des jeweiligen öffentlich-rechtlichen Arbeitgebers wenden.

Nicht nur Eltern können einen Antrag stellen

Der Antrag kann auch durch einen Bevollmächtigten gestellt werden, zum Beispiel durch Angehörige steuerberatender Berufe.

Natürlich kommt es auch vor, dass das betreffende Kind nicht (mehr) bei seinen Eltern lebt. In solch einem Fall kann derjenige den Kindergeldantrag stellen, welcher ein berechtigtes Interesse an der staatlichen Förderung hat.

Hier sind zum Beispiel jene Personen zu nennen, welche dem Kind anstelle der Eltern Unterhalt gewähren.

Aus den Augen aus dem Sinn – das funktioniert hier nicht

Leider ist es mit der reinen Antragstellung des Kindergeldes meist nicht getan.

Laut § 68. Abs. 1 des Einkommenssteuergesetzes sind Sie auch während des Kindergeldbezugs dazu verpflichtet, die Familienkasse über etwaige Änderungen Ihrer Verhältnisse und der Ihrer Kinder zu informieren.

Auch wenn Ihnen erst nach Beendigung des Kindergeldbezugs Veränderungen bekannt werden, müssen Sie diesen Umstand der Kasse mitteilen, da sie sich rückwirkend auf den Bezug des Kindergeldes auswirken könnte.

Mitteilungen und Anträge diese Art müssen ebenfalls schriftlich und unterschrieben bei der zuständigen Familienkasse eingereicht werden.

Eine Benachrichtigung an eine andere Behörde wie beispielsweise das Einwohnermeldeamt reicht nicht aus.

27. September 2012

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.