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Pfandbriefe und Geldmarktfonds: Sicherheit für Ihre Geldanlage

Wer bei seiner Geldanlage auf das Moment Sicherheit schaut, hat verschiedenste Alternativen.

Zwei dieser Möglichkeiten sind Pfandbriefe und Geldmarktfonds.

In beiden Fällen ergeben sich spezifische Chancen und Risiken, die eine pauschale Empfehlung der einen, oder anderen Geldanlagestrategie unmöglich machen.

Wenn Sie damit wirklich auf Nummer sicher gehen wollen, gilt es die hier gegebenen Informationen auf die je konkrete Lage anzuwenden und sich aktiv Gedanken darüber zu machen, welches Anlageprofil letztlich am besten zu Ihnen passt.


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4. Pfandbriefe

Bei Pfandbriefen handelt es sich um festverzinsliche Wertpapiere, die durch Hypotheken auf Grundstücke und Staatskredite gesichert sind. Der Grundschuldeintrag wird an den Inhaber des Pfandbriefes übertragen.

Pfandbriefe werden in der Regel von Hypothekenbanken und öffentlich-rechtlichen Kreditinstituten ausgegeben. Nach der Neugestaltung des Pfandbriefgesetzes von 2005 ist es auch anderen Banken unter strengen Voraussetzungen gestattet, Pfandbriefe auf den Markt zu bringen.

Die Laufzeiten von Pfandbriefen sind sehr unterschiedlich und reichen bis hin zu 30 Jahren. Fast alle Pfandbriefe notieren an der Börse und können theoretisch für sehr kleine Summen gekauft werden.

Die Sicherheit von Pfandbriefen lässt sich mit der von Bundesanleihen vergleichen. Trotzdem weisen Pfandbriefe gegenüber Bundesanleihen mit gleicher Laufzeit einen Zinsaufschlag von 0,1 bis 0,5% auf.

Der Grund: Der Handel mit Pfandbriefen ist nicht immer liquide. Wenn Sie Ihre Papiere verkaufen möchten, müssen Sie unter Umständen einen Kursabschlag hinnehmen. Der Zinsaufschlag wiegt die mangelnde Liquidität auf.

Unser Tipp: Nutzen Sie den Zinsaufschlag von Pfandbriefen, wenn Sie sich sicher sind, dass Sie den Pfandbrief bis zum Ende seiner Laufzeit halten. In diesem Fall erhalten Sie den Zinsaufschlag ohne Nachteil. In Anbetracht der aktuell niedrigen Zinsen existieren aber bessere Alternativen.

Jumbo-Pfandbriefe, wie Pfandbriefe mit einem Emissionsvolumen von mindestens 1 Mrd. € bezeichnet werden, besitzen eine höhere Liquidität. Hier können Sie problemlos frühzeitig wieder aussteigen. Allerdings ist der Zinsaufschlag gegenüber Bundesanleihen nur minimal.

5. Geldmarktfonds

Geldmarktfonds investieren im Gegensatz zu den weiter Oben beschriebenen Pfandbriefen in Zinspapiere mit sehr kurzen Laufzeiten. Der Ausstieg ist jederzeit möglich, dass Risiko minimal. Ähnlich wie Tagesgeld eignen sich Geldmarktfonds als „Parkmöglichkeit“, also für kurz- und mittelfristige Anlagen, die schnell wieder zu Geld zu machen sind.

Im Gegensatz zu anderen Investitionsmöglichkeiten im Basis-Depot für Vermögensaufbau- und –Sicherung, wie beispielsweise dem Pfandbrief, wissen Sie bei Geldmarktfonds im Vorfeld nicht, wie hoch Ihre Rendite sein wird.

Die Performance hängt von der Arbeit des Fondsmanagements und der Zinsentwicklung auf den Anleihenmärkten ab. Damit einher, ergeben sich spezielle Nachteile. So ist beispielsweise ein Nachteil gegenüber Tagesgeldkonten, die immer wieder gern als sichere Anlagemöglichkeit propagiert werden, dass Sie für Geldmarktfonds Gebühren zahlen müssen, was die Rendite mindert.

15. November 2011

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.