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So erkennen Sie langfristige Trends mit dem Coppock-Indikator

Wer Handelssignale bei langfristigen Trends erkennen möchte, kann mithilfe des Coppock-Indikators umgehend reagieren. In seiner Funktionsweise ist der Coppock-Indikator als Oszillator zu sehen. Für kurzfristigere Strategien ist er weniger geeignet.

Coppock-Indikator: altbewährter Klassiker

Wenn Anleger, die sich lange Zeit lieber an einfache Regeln hielten, die Vorzüge mathematischer Chartanalyse-Tools entdecken, stehen sie zunächst vor einer großen Auswahl an technischen Indikatoren.

Ziel ist es natürlich, mit schnell erkennbaren Handelssignalen Gewinnchancen zu nutzen. Wer den Überblick behalten und einen ersten Einstieg wagen will, kann zunächst auf altbewährte Modelle zurückgreifen.

Zu diesen gehört der Coppock-Indikator. Er wurde bereits 1962 von Edwin Coppock entwickelt. Lange Zeit galt es als der grundlegende Trendbestimmungs-Indikator schlechthin.


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Dass er vorwiegend auf langfristige bzw. mehrjährige Trends ausgerichtet ist, erklärt sich mit der Zeit seiner Entstehung. Damals verliefen die Markbewegungen insgesamt vergleichsweise ruhig.

Klassische Version auf Monatsbasis

Deshalb wurde er in seiner ursprünglichen Form auf der Basis von Monatsdaten berechnet. Der Ansatz ist wie beim Rate of Chance Indikator (ROC), der die Veränderungen eines Kurses im Vergleich zum Vortageswert anzeigt. Man erkennt, mit welcher Geschwindigkeit sich ein Kurs entwickelt. Die Ergebnisse sind denen eines Momentum-Indikators gleich.

Der klassische Coppock-Indikator berechnet die Rate of Change über 11 sowie über 14 Monate. Das Ergebnis der beiden Berechnungen wird dann addiert. Dieses Ergebnis wiederum wird mit einem linear gewichteten Durchschnitt über 10 Monate geglättet.

Neuere Version auf Tagesbasis

Der Coppock-Indikator wird aber auch in einer aktualisierten Variante angeboten. Hier erfolgt die Berechnung etwas anders: Zuerst mit einem 22-Tage gleichgewichteten Durchschnitt (GD) geglättet. Danach erfolgt die Berechnung einer durchschnittlichen Rate of Chance über 250 Tage. Die wiederum wird mit einem exponentiellen 150-Tage-Durchschnitt geglättet.

Unabhängig von den beiden Berechnungsansätzen schwankt der Oszillator dann um die Null-Linie. In beiden Versionen lässt er langfristige Trends erkennen.

So werden Trendwechsel angezeigt

Der Coppock-Indikator gibt ein Kaufsignal, wenn er nach längerem Rückgang wieder nach oben dreht und diese Umkehr unterhalb der Null-Linie stattfindet.

Läuft er nach längerem Anstieg und einer Umkehr oberhalb der Null-Linie abwärts, entsteht ein Verkaufsignal. Anders als bei den meisten anderen Indikatoren kommt es also zum Entstehen von Signalen nicht darauf an, dass die Null-Linie gekreuzt wird. Ist dies der Fall, kann es als Bestätigung eines Signals gesehen werden.

Stärken des Coppock-Indikators

Mit seinem Schwerpunkt auf eine langfristige Entwicklung ist er ideal wenn es um das Erkennen grundlegender Trendwechsel geht und der Anleger seine Strategie darauf ausgerichtet hat. Zudem hat er eine gute Prognosefähigkeit.

Schwächen des Coppock-Indikators

Anleger, die kurzfristiger orientiert sind, bekommen nur relativ selten Signale. Zudem hängt der Indikator beim Trendwechsel oft weit hinterher, was zu deutlichen Zeitverzögerungen zwischen Signal und der eigentlichen Wende führt. Insgesamt zeigt er den Wechsel vom Aufwärts- zum Abwärtstrend besser an als umgekehrt.

6. Februar 2015

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Ralf Hartmann
Von: Ralf Hartmann. Über den Autor

Ralf Hartmann arbeitet seit vielen Jahren im Bereich Wirtschaft und Finanzen und hat dabei stets besonders das Wohl des Lesers im Blick. Sein Ziel: Aufklären über Anlagemöglichkeiten und Chancen für interessierte Anleger.