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Was die Effektivverzinsung einer Investition bedeutet

Die Effektivverzinsung drückt aus wie viel Rendite bei einer Investition erzielt wird beziehungsweise wie viel ein Kredit kostet. Daher sollten sämtliche Kosten wie Gebühren, Zinszahlungen, Nominalzinssatz, Laufzeit, etc. in den Wert für den Effektivzins eingehen.

Hierbei kommt es insbesondere auch auf die jeweiligen Zeitpunkte an, an denen bestimmte Zahlungen geleistet beziehungsweise empfangen werden.

Alternativ funktioniert diese Rechnung auch für Kredite, wenn man herausfinden möchte, wie viel ein Darlehen effektiv kostet. Durch die Preisangabenverordnung (PAngV) ist sichergestellt, dass Kredite mit festen Konditionen einen effektiven Jahreszins angeben müssen. Somit hat man auch immer eine Zahl, mit der man kalkulieren kann.

Effektivverzinsung einer Investition bewerten

Die Berechnung der Effektivverzinsung ist nützlich, um eine Investition zu bewerten. Hat man zwei oder mehrere Anlagemöglichkeiten, hilft der Vergleich der Effektivverzinsung einer Investition, um eine Entscheidung zu treffen.

Wichtig ist dabei der interne Zinsfuß und dessen Berechnung. Dadurch erfährt man genau, wie sich das investierte Kapital verzinst. Zu Beginn der Investition wird der Barwert auf Null gesetzt und alle Ein- und Ausgaben werden gegengerechnet. Erst mit der Laufzeit verschiebt sich dann das Bild, und die Effektivverzinsung kommt zum Tragen.


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Wann ist eine Investition vorteilhaft?

Im Vergleich zu einer Alternativanlage ist eine Investition also vorteilhaft, wenn ihr interner Zinsfuß (Rendite) über der Verzinsung der alternativen Anlage liegt. Von mehreren Alternativen gilt diejenige mit dem höchsten internen Zinsfuß als die günstigste Investition.

Falls der Investor klare Vorstellungen über eine erwartete Mindestverzinsung hat, ist eine Investition vorteilhaft, wenn der interne Zinsfuß über der erwarteten Mindestverzinsung liegt.

Somit lässt sich die Methode des internen Zinsfußes auch zur Beurteilung von Projekten mit unterschiedlichen Einnahmen und Ausgaben, sowie einer Bestimmung ihrer Rangfolge einsetzen.

Finanzierungen mit der Internen-Zinsfuß-Methode

Finanzierungen lassen sich ebenfalls mit der Internen-Zinsfuß-Methode durchführen. Der interne Zinsfuß einer Finanzierung steht für die mathematische Effektivverzinsung und wird mit den Kosten einer anderen Finanzierung oder mit der Rendite einer kreditfinanzierten Investition verglichen.

Eine Finanzierung ist nur dann vorteilhaft, wenn ihr interner Zinssatz geringer als die erwartete Rendite der kreditfinanzierten Investition beziehungsweise geringer ist als der interne Zinssatz einer Alternativfinanzierung.

Effektivverzinsung von Investitionen

Die Effektivverzinsung von Investitionen gibt an, mit welcher Rendite bei einem bestimmten Projekt zu rechnen ist. Mit der Methode des internen Zinsfußes ist es möglich, verschiedene Investitionsprojekte zu vergleichen.

Weiterhin ist es Unternehmen möglich, nur die Investitionsprojekte auszuwählen, die mehr als die gewünschte Mindestrendite erwirtschaften. Daher sind insbesondere börsennotierte Unternehmen verpflichtet, nur Investitionen zu tätigen, die die Renditeerwartungen ihrer Aktionäre erfüllen.

Falls der interne Zinsfuß bei einem Investitionsobjekt unter der gewünschten Rendite liegt, wird ein Unternehmen im Normalfall auf die Investition verzichten.

Effektivverzinsung einer Investition: Grundlage eines strukturierten Investments

Ob man nun Geld investiert oder aufnimmt – mit der Effektivverzinsung weiß man genau, woran man ist. Bevor man Kapital in Anleihen investiert, sollte man auf jeden Fall die obige Formel nutzen, um die richtige Entscheidung zu treffen.

Ohne das Wissen um den internen Zinsfuß oder wie unwichtig der Wert der Nominalverzinsung bei Anleihen ist, verliert man als Anleger viel Geld. Für ein strukturiertes Investment gehören beide Mittel auf jeden Fall zur Grundlage und sollten möglichst immer verwendet werden.

26. Oktober 2012

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.