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Wie berechnet Buffett den Unternehmenswert – ein Überblick

„Price is what you pay. Value is what you get,“ sagte Investorenlegende Warren Buffett einst. Damit verdeutlichte er, dass es offensichtlich einen Unterschied zwischen dem Preis eines Unternehmens und dessen Wert gibt.

Es kann sich also laut lohnen, für einen bestimmten Preis Aktien eines Unternehmens zu kaufen, wenn der Wert des Unternehmens höher vermutet wird. Doch wann ist das der Fall und wie berechnet Buffett den Unternehmenswert?

Warren Buffet – eine Investorenlegende

Der Name Warren Buffett taucht seit Jahren auf, wenn man auf die Forbes Liste der reichsten Menschen der Welt schaut.

Warren Buffet hat sein gesamtes Vermögen aus Investitionen aufgebaut. Seit seinem Beginn als Investor 1956 erwirtschaftete er überdurchschnittlich hohe Renditen und versucht stets das Risiko zu minimieren. Buffet verfolgt die Strategie des Value Investing.

Mehr dazu: Berkshire-Hathaway-Aktie: Gewinne durch Warren Buffetts Value-Ansatz


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Was ist der innere Wert eines Unternehmens?

Der innere Wert ist der Wert, den man erwartungsgemäß mit dem Kauf des Unternehmens langfristig erzielen kann.

Vereinfacht gesprochen muss man dazu die erwartete „Lebensdauer“ des Unternehmens, das Wachstum des Unternehmens sowie die Unternehmensgewinne zusammenrechnen.

Wie berechnet Buffett den Unternehmenswert?

Warren Buffett hat nie preisgegeben, nach welcher Formel er den Unternehmenswert berechnet. Insofern gibt es, was seine Methode anbelangt, nur Mutmaßungen über die ganze Bücher geschrieben wurden.

Klar ist jedoch, dass Buffett die Grundlagen der Anlagestrategie von Benjamin Graham übernommen hat. Hierbei stehen objektive, quantitative Kennzahlen im Mittelpunkt.

Mehr dazu: Benjamin Graham: Die Wertpapier-Analyse

Auch wenn Buffett die Grundlagen von Graham übernommen hat, sind seine Überlegungen zu Unternehmen und deren Entwicklung wohl einzigartig.

Zusätzlich wird ihm nachgesagt, diese objektiven Kennzahlen um eine qualitative Einschätzung zu erweitern: Wenn er von einer positiven Unternehmensentwicklung überzeugt ist, können manche Kennzahlen angeblich auch mal nicht seinen strengen Vorgaben entsprechen.

Kennzahlen und Kriterien

Nur auf sein Gefühl verlässt sich der Investor aus Omaha im US-Bundesstaat Nebraska wohl aber nicht. Die objektiven Kennzahlen und Kriterien stehen eindeutig im Mittelpunkt.

Objektive Kennzahlen zur Bewertung eines Unternehmens können zum Beispiel ein niedriges Kurs-Gewinn-Verhältnis, eine hohe Ertragsrendite oder eine ordentliche Eigenkapitalquote sein.

Auch die Dividendenrendite, das Kurs-Buchwert-Verhältnis oder das Gewinnwachstum spielen oft eine Rolle.

Die Frage wie Buffett den Unternehmenswert berechnet, lässt sich nicht eindeutig klären. Da sich aus diesem Wert jedoch die zukünftige Renditeerwartung ableiten lässt, handelt es sich eher um eine Annahme als um eine Kennzahl.

Für die Berechnung des inneren Unternehmenswertes existieren verschiedene mehr oder weniger komplizierte Ansätze – zum Beispiel lässt sich dieser mit den Gewinnen je Aktie und dem erwarteten KGV errechnen.

4. November 2012

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.