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Zertifikat und Aktiensplit: Wie Splits das Aktienzertifikat verändern

Zertifikate stellen für Privatanleger eine gute Möglichkeit dar, komplexe Anlagestrategien zu verfolgen und in verschiedene Anlageklassen zu investieren.

Sie können auf Börsenindizes, Aktien, Rohstoffen oder aber auch auf Anleihen basieren.

Nicht selten kommt es bei Aktien aber zu einem Split.

Daher ist es für Anleger wichtig zu wissen, wie sich ein solcher Aktiensplit auf das jeweilige Zertifikat auswirkt.

Das Wichtigste über Zertifikate

Zertifikate sind börsennotierte Wertpapiere und zählen zu den strukturierten Finanzprodukten.

Der Handel jener Wertpapiere findet vor allem außerbörslich statt.

Der Preis eines Zertifikates leitet sich aus den Kursen anderer Vermögenswerte ab.

Diese Vermögenswerte können beispielsweise Aktien, Börsenindizes oder auch Rohstoffe sein.

Im Gegensatz zu anderen Wertpapieren wie etwa Anleihen, Aktien oder Investmentfonds richtet sich die Preisberechnung eines Zertifikats also nicht nach Angebot und Nachfrage, sondern nach der Kursbewegung des zugrunde liegenden Vermögenswertes.

Anleger sollten allerdings beachten, dass unter dem Sammelbegriff „Zertifikat“ zum Teil sehr unterschiedliche Produktgruppen zusammengefasst werden.


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Zertifikate werden von Banken emittiert und überwiegend an Privatkunden verkauft.

Das macht sie zu klassischen Retail-Produkten.

Was man unter einem Aktiensplit versteht

Einen Aktiensplit nennt man auch Split oder Splitting.

Bei einem solchen wird eine Aktie in 2 oder mehrere Anteile aufgeteilt.

Dadurch wiederum werden die jeweiligen Aktienkurse gesenkt, das Eigenkapital aber nicht verändert.

Ein Aktiensplit dient vor allem der optischen Vergünstigung einer Aktie, um deren Handelbarkeit zu verbessern.

Mehr zum Thema: Welche Folgen und Nutzen ein Aktiensplit für Anleger hat

Ein Beispiel:

Ein Anleger besitzt 200 Aktien zu je 100 € in seinem Depot.

Nachdem ein Aktiensplit im Verhältnis 1:2 durchgeführt wurde, hat er 400 Aktien zu je 50 €.

Der Anteil des Aktionärs an dem Unternehmen ändert sich dadurch allerdings nicht. Die Aktien, die er zusätzlich bekommt, nennt man Gratis-Aktien.

Wie sich ein Aktiensplit auf das Zertifikat auswirkt

Ein Aktiensplit verändert bei einem Aktienzertifikat meistens alle wichtigen Kennzahlen.

Dazu gehören die Bonusgrenze (Cap), der Basispreis und das Bezugsverhältnis.

Das Bezugsverhältnis gibt die Anzahl der alten Aktien an, die ein Aktionär besitzen muss, um eine junge Aktie zu erwerben.

Ein weiteres Beispiel:

Eine Aktie als Basiswert eines Discountzertifikates mit einem Cap von 260 notiert bei 200 €.

Nun wird für diese Aktie ein Aktiensplit im Verhältnis 4:1 durchgeführt.

Das Zertifikat ändert sich nun folgendermaßen:

Der Cap reduziert sich auf 260/4 = 60.

Das Bezugsverhältnis steigt von 1:1 auf 4:1.

Zertifikate sollten nach einem Aktiensplit beim Basiswert um den entsprechenden Faktor angepasst werden.

Das bedeutet: Bezog sich ein Zertifikat bisher allein auf eine Unternehmensaktie, so sollte es nach der Anpassung auf die entsprechende Anzahl umgestellt werden.

21. Dezember 2012

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Lisa Mattil
Von: Lisa Mattil. Über den Autor

Lisa Mattil beschäftigt sich seit mehreren Jahren mit den Themen private Finanzen, Vorsorge, Versicherung und Steuern. Als freie Journalisten hält sie sich auf diesem Gebiet ständig auf dem Laufenden.