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Zwangsversteigerung: Das müssen Sie wissen

Neben Kauf oder Bau einer Immobilie ist für Sie als Investor die Ersteigerung einer solchen häufig eine günstige Alternative.

Eine Ersteigerung bietet Ihnen mehrere Kostenvorteile:

Zum einen sparen Sie hierdurch das Honorar eines Maklers sowie Notariatsgebühren.

Zum anderen können sich extreme Einsparungen im Verkaufspreis ergeben.

So können Immobilien bei Versteigerungen oft für rund 80% des Verkaufswerts ersteigert werden.

Nützliches Wissen über Zwangsversteigerungen finden Sie in diesem Artikel.

So kommt es zu einer Zwangsversteigerung

Zu einer Zwangsversteigerung kommt es, indem ein oder mehrere Gläubiger unter Vorlage des Vollstreckungstitels einen Antrag auf Anordnung zur Zwangsversteigerung beim zuständigen Bezirks- oder Amtsgericht stellen.

Sind nach Auffassung des Gerichts die Voraussetzungen für eine Zwangsversteigerung gegeben, wird nach Prüfung der eingereichten Unterlagen der Beschluss zur Einleitung eines Zwangsversteigerungsverfahrens durch einen Rechtspfleger erlassen. Dieser Beschluss wird in der Abteilung II des Grundbuches eingetragen und dem Schuldner zugestellt.

Wo finden Sie Versteigerungstermine?

Anstehende Termine für Versteigerungen werden von den Amtsgerichten bekannt gegeben. Sie finden diese Termine beim Amtsgericht selbst in entsprechenden Aushängen, in den einschlägigen Tageszeitungen oder im Internet.


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So können Sie etwa im Argetra-Versteigerungskalender unter www.argetra.de die veröffentlichten Termine aller Amtsgerichte einsehen.

Das brauchen Sie für die Versteigerung

Wenn Sie an einem Versteigerungstermin teilnehmen, müssen Sie Folgendes mitnehmen:

  • Einen Personalausweis oder Reisepass.
  • Eine Bietungsvollmacht, wenn Sie für jemand anderen, z. B. für Ihre Ehefrau, bieten. Die Vollmacht muss in öffentlich beglaubigter Form vorliegen, also von einem Notar ausgestellt sein.
  • Eine Sicherheitsleistung in Höhe von ca. 10% des Verkehrswerts. Könnten Sie die Sicherheitsleistung nicht erbringen, bliebe Ihr Gebot in der Versteigerung unberücksichtigt.

Die Sicherheitsleitung können Sie in verschiedenen Formen erbringen:

  • Ein von der Landeszentralbank bestätigter und mindestens vier Tage über den Versteigerungstermin hinaus gültiger Scheck.
  • Ein Verrechnungsscheck einer vom Gericht zugelassenen Bank.
  • Eine selbstschuldnerische Bürgschaft einer zugelassenen Bank.

Der Versteigerungstermin

Die Versteigerung findet in der Regel in den Räumlichkeiten des Amtsgerichts statt, in dessen Bezirk die Immobilie liegt.

Nicht selten wird aber noch unmittelbar vor der Versteigerung ein Termin abgesagt. Rufen Sie deshalb vorher beim Amtsgericht an und erkundigen Sie sich, ob der Termin wirklich stattfindet. Bei Zahlungen des Schuldners oder aus gerichtsinternen Gründen kann ein Termin auch einstweilig oder endgültig aufgehoben werden. Auch dies erfahren Sie bei der Rückfrage.

Der Versteigerungstermin, der von einem Rechtspfleger geleitet wird, gliedert sich in drei Teile:

  • Bekanntmachung
  • Bietzeit
  • Verhandlung über den Zuschlag

10. Januar 2012

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.