Morgen steht die erste Zinstzahlung der ersten Anleihe der CENTRSOLAR Group AG (ISIN: DE000A1E85T1) an.
Die Anleihe der CENTROSOLAR Group AG wurde letztes Jahr mit einem Volumen von 50 Mio. Euro und einem Kupon von 7,00 % begeben.
Zinstabelle
In der folgenden Tabelle finden Sie einen Überblick der anstehenden Zinstermine ausgewählter Anleihen.
Am 1. März müssen auch die Windreich AG, die FFK Environment AG sowie die SIC Processing GmbH ihren Zinszahlungen nachkommen.
Unternehmensprofil
Die börsennotierte CENTROSOLAR Group AG, München, (WKN 514850) ist nach eigenen Angaben mit über 1.000 Mitarbeitern in Europa und Nordamerika und einem Jahresumsatz von knapp 300 Millionen EUR in 2011 einer der führenden Anbieter von Photovoltaik (PV) Anlagen für Dächer und Schlüsselkomponenten. Mehr als die Hälfte des Umsatzes wird im Ausland erzielt.
Das Programm der CENTROSOLAR Group AG umfasst PV-Komplettsysteme, Module, Wechselrichter, Befestigungssysteme und Solarglas.
Es gibt CENTROSOLAR-Niederlassungen in Spanien, Italien, Frankreich, Griechenland, der Schweiz, den Niederlanden, Großbritannien, Kanada und den USA.
CENTROSOLAR verfügt über Produktionsstätten für Solarglas in Fürth/Deutschland und Huzhou/China sowie ein Modulproduktionswerk in Wismar/Deutschland. Die Fertigungslinien für die Veredelung von Glas wurden in den vergangenen zwei Jahren aufgrund gestiegener Nachfrage massiv ausgebaut und erreichen nun eine jährliche Produktionskapazität von acht Millionen Quadratmetern.
Auch die Modulproduktion wurde deutlich erweitert. Das nach DIN ISO 9001:2008 zertifizierte Modulwerk in Wismar zählt mit einer Jahreskapazität von 350 MWp zu den größten und effizientesten Fabriken Europas.
Geschäftsentwicklung der CENTROSOLAR Group AG
Nach einer am 26. Januar veröffentlichten Pressemeldung erwartet die CENTROSOLAR Group AG nach vorläufigen Berechnungen für 2011 einen Gesamtumsatz in Höhe von 294 Mio. EUR (ungeprüft; Vorjahr 403 Mio. EUR).
Damit wurde das Ziel von 300 Mio. EUR knapp verfehlt. Der Umsatzrückgang gegenüber dem Vorjahr ließe sich auf den deutlichen Preisverfall bei Modulen zurückführen, der im abgelaufenen Jahr bei rund 35 % lag.
Dieser bis in den Dezember anhaltende Preisverfall sowie Einmaleffekte sollen dazu geführt haben, dass das Ziel eines neutralen operativen Ergebnisses voraussichtlich verfehlt wird.
Nach ersten Berechnungen soll das Geschäftsjahr 2011 mit einem negativen operativen Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) von voraussichtlich 11 bis 14 Mio. EUR (Vorjahr + 26,6 Mio. EUR) abgeschlossen werden.
Dieser Fehlbetrag ist im Wesentlichen auf Expansionskosten in Nordamerika, Kosten für die Anpassung des Produktangebotes an Befestigungssystemen, die Abwertung einer Vorauszahlung an einen Zelllieferanten sowie die Abwertung eines Projektes in Südeuropa zurückzuführen.
Der Lagerbestand an Modulen wurde darüber hinaus zum Jahresende auf ein für die Lieferfähigkeit erforderliches Minimum reduziert.
Für das kommende Geschäftsjahr fokussiert sich die CENTROSOLAR weiter auf die Optimierung ihrer Kosten- und Liquiditätsposition.


