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ETFs machen Publikumsfonds und Zertifikaten Konkurrenz

Der Markt für Exchange Traded Funds (ETFs) wächst.

Aus den reinen „Index Trackern“ ist eine breite Produktpalette geworden.

Als vor einigen Jahren die ersten ETFS aufgelegt worden sind, wurden die Produkte zunächst vor allem als Alternative zu Index-Zertifikaten angesehen.

Die Partizipation an Aktienindizes wie dem DAX wurde durch ETFs ohne Ausfallrisiko und sehr kostengünstig möglich.

Zertifikate sind juristisch gesehen nichts weiter als Schuldverschreibungen. Anders als bei Zertifikaten gleicht die rechtliche Struktur von ETFs nämlich der von Publikumsfonds.

Sie  bestehen als geschütztes Sondervermögen nämlich in der Regel außerhalb der Bilanz des Emittenten. In der heutigen Zeit ist das kein unwichtiger Aspekt.

Der Fall der Investment-Bank Lehman Brothers ist vielen Anlegern noch in bester – oder besser gesagt leidiger – Erinnerung geblieben.


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Während viele Zertifikate oft undurchsichtige Gebührenstrukturen aufweisen, sind die Konditionen bei ETFs transparent und zumeist niedriger.

Ein einfacher ETF, der 1:1 an der Entwicklung des DAX partizipiert, ist z.B. schon für eine jährliche Verwaltungsgebühr von 0,15% zu bekommen.

Publikumsfonds enttäuschen die Anleger

Sind Sie auch enttäuscht von Ihren Aktienfonds? Klar, hinter uns liegen jetzt seit dem Platzen der Internet-Blase inzwischen zwölf schwierige Börsenjahre.

Und selbst der beste Fondsmanager kann sich in Bärenmärkte nicht gänzlich von der Marktentwicklung abkoppeln. Das sollte aber auch nicht der Anspruch sein.

Was man aber als Anleger erwarten sollte ist, dass der Fondsmanager durch intelligente Auswahl der Einzeltitel einen Mehrwert bietet. Die Statistiken sind ernüchternd.

Aus jüngsten Auswertungen geht hervor, dass drei von vier Fondsmanagern ihren Vergleichsindex über einen langen Zeitraum nicht schlagen.

Die Gründe hierfür liegen nicht immer in einer schlechten Management-Leistung. Oft sind die Gebühren dafür verantwortlich, dass für den Anleger ein mageres Ergebnis erzielt wird.

Viele Aktienfonds vereinnahmen jährliche Gebühren von 1,5% und mehr. Das klingt erst mal vielleicht gar nicht so hoch.

Doch wenn man sich vor Augen führt, dass der Wertzuwachs einer durchschnittlichen Aktienanlage über mehrere Jahrzehnte bei ca. 6% inklusive Kursgewinnen und Dividende liegt, sind das 25% des Ertrags.

Die Produktvielfalt wächst

Inzwischen können mit ETFs alle Marktszenarien abgedeckt werden. Es können ETFs auf alle Anlageklassen erworben werden. Das reicht über Aktien, Anleihen, Rohstoffe und Währungen bis hin zu Immobilien.

Neben den großen Indizes in Deutschland und USA existieren mittlerweile auch ETFs auf die unterschiedlichsten Regionen und Länder. Eine Aktienanlage in Japan ist genauso möglich wie in Lateinamerika.

Auch unterschiedliche Sektoren werden abgedeckt. Von der Anlage in defensive Sektoren wie Telekommunikation oder Versorger bis zu Technologie-Aktien steht ein breites Spektrum zur Verfügung.

Selbst Spekulationen auf fallende Kurse und der Einsatz von Hebeln durch ETFs sind möglich.

Wie bei jeder Geldanlage sollten Sie sich auch bei ETFs vor einem Investment intensiv mit dem Thema auseinandersetzen. Der ETF-Experte wird Ihnen dabei natürlich Hilfestellung leisten.

24. Mai 2012

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.