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Gewinnsicherung bei Aktien: Wie Anleger am besten vorgehen

Aktien können bezüglich der langfristigen Wertsteigerung ein wichtiges Anlageinstrument sein.

Betrachtet man die Entwicklung an der Börse der letzten Jahre, so wird aber auch deutlich, welchen Risiken Anleger im Falle von Kursrückgängen ausgesetzt sein können.

Um beispielsweise für die persönliche Altersvorsorge zu sorgen, sind verstärkt Produkte gefragt, welche ein Aktienengagement bieten und gleichzeitig über einen Absicherungsmechanismus verfügen.

Neben dem allgemeinen Absicherungsmechanismus spielt die Gewinnsicherung bei Aktien eine weitere bedeutende Rolle.

Wenn von einer Gewinnsicherung gesprochen wird, ist damit eine Aktienstrategie gemeint, die bislang entstandene Gewinne beim Trading sichert und mit der man dennoch im Markt bleibt.

Dies ist besonders wichtig, damit von folgenden Bewegungen an der Börse profitiert werden kann.

Welche Strategien es zur Gewinnsicherung bei Aktien gibt

So mancher Investor stellt sich die Frage nach der richtigen Strategie, um die aufgelaufenen Gewinne zu sichern und sich gegebenenfalls auch vor möglichen Verlusten zu schützen.

Eine mögliche Strategie ist das bekannte Instrument des Stoppkurses, auch Stopp-Loss-Limit genannt.


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Mehr dazu: Wie der Stoppkurs für Anleger von Vorteil sein kann

Beim Stoppkurs ist die richtige Vorgehensweise von enormer Bedeutung. Das ist der Fall, da Stoppkurse – wie jedes andere finanzwirtschaftliche Instrument – neben großen Vorteilen zur Risikobegrenzung auch Nachteile mit sich bringen.

Der Stoppkurs bietet Ihnen als eines der klassischen Absicherungsinstrumente die Möglichkeit, eine Verkaufstransaktion von Wertpapieren automatisch zu initiieren.

Dies kann geschehen, sobald ein bestimmtes Kursniveau einer Aktie, also das von Ihnen gewählte Stopp-Loss-Limit, erreicht ist.

Mehr dazu: Gewinnsicherung mit automatisch wirkenden Stop-Loss-Limits

Hierbei ist jedoch darauf hinzuweisen, dass der Verkauf eines Wertpapiers nicht zu dem Kurs ausgeführt wird, bei dem der Stoppkurs gesetzt wurde. Diese Annahme ist ein weit verbreiteter Irrglaube vieler Anleger.

Es ist also nochmal zu betonen, dass der Stoppkurs nicht gleich dem Verkaufskurs ist.

Wie ein Stoppkurses genau abläuft

Der Verkauf eines Wertpapiers wird durch Erreichung des Stoppkurses eingeleitet, jedoch nicht direkt durchgeführt.

Die anschließende, nächste vorhandene Kauforder führt zum Verkauf Ihrer Position.

Eine spezifische Absicherung gegen Verluste ist nur durch Finanzderivate möglich. Diese verursachen im Gegensatz zum Stoppkurs jedoch wieder zusätzliche Kosten.

Wichtig ist also die Frage, bei welchem Kursniveau ein Stoppkurs zur Absicherung zu setzen ist.

Manche Institutionen, wie zum Beispiel Vermögensberater, setzen sich eine selbst festgelegte Obergrenze, bei welcher ein Verkauf ausgelöst werden soll.

Es ist weiterhin zu beachten, dass Stoppkurse nicht auf Basis von Kassa- oder Schlusskursen ausgelöst werden.

Stoppkurse sind Tag für Tag den Schwankungen am Markt ausgesetzt.

Ein Investor sollte berücksichtigen, dass der Börsenhandel oft sehr sensibel auf externe Meldungen reagiert und dass eine Aktie auch während nur eines Tages um mehrere Prozent fallen kann.

Trotz dieser Bewegung kann der Börsenschluss ohne große Verluste stattfinden, wenn es in der Zwischenzeit zu erneutem Kaufinteresse gekommen ist.

15. April 2012

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.