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Hedgefonds kaufen: Hohe Renditechancen für Privatanleger

Den meisten Anlegern in Deutschland gelten sie trotz hoher Renditen als rotes Tuch: Hedgefonds. Kaufen können sie aufgrund ihres hohen Risikos meist nur institutionelle Anleger.

Auch wenn Hedgefonds vor allem bei illegalen Transaktionen in die Öffentlichkeit rücken, mit denen Schäden in Milliardenhöhe angerichtet wurden, sind diese nur eine verschwindend kleine Randerscheinung.

Hedgefonds bündeln mehrere Anleger

Ähnlich wie bei den üblichen Investmentfonds bündeln sie das Geld mehrerer Anleger, die diese Möglichkeit oft nur nutzen, um ihr Aktiendepot zu stabilisieren. Die Erträge von Hedgefonds sind nämlich zum größten Teil unabhängig von der Entwicklung an den Kapitalmärkten.

Daher wird diese Anlageform weltweit immer beliebter. Rund 10.000 verschiedene Hedgefonds laden weltweit zum Kauf ein. Zusammen verwalten sie ein Vermögen von deutlich mehr als zwei Billionen US-Dollar.

Dabei sind sie schon lange nicht mehr alleine im Aktienmarkt zu finden. Moderne Hedgefonds finden sich in beinahe jeder Ecke des Finanzmarkts, egal ob beim Rohstoff-, Devisen- oder Anleihenhandel.


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Hedgefonds kaufen: Beginn in den 1940ern

Erstmals benutzt wurden Hedgefonds übrigens bereits 1949. Alfred Winslow Jones verkaufte zunächst Aktien leer, um sie später zu einem niedrigeren Kurs zu erwerben. Mit der Rendite dieser Leerverkäufe investierte er wiederum in andere Aktien.

Leerverkäufe und Hebel zählen auch heute noch zu den wichtigsten Strategien von Hedgefonds. Dabei kommt ihnen zu Gute, dass sie in vielen Ländern keinerlei oder nur geringen Kontrollen unterliegen.

Mehr zum Thema: Die Hebelwirkung bei Hedgefonds

In Deutschland unterliegen Hedgefonds hingegen der Aufsicht durch die Bundesanstalt für Finanzdienstaufsicht und entsprechenden Auflagen, die die Handelsfreiheit deutlich einschränken.

Hedgefonds kaufen: Meist nur Dach-Hedgefonds verfügbar

Privatanleger können hierzulande meist nur Dach-Hedgefonds kaufen, die von Banken beworben werden dürfen und sich aus mehreren Hedgefonds zusammensetzen. So soll das Risiko gesenkt werden.

Alle Anbieter müssen ihre Angebote dennoch mit Warnhinweisen versehen, die potenzielle Anleger vor möglichen Totalverlusten warnen sollen.

Deutsche Hedgefonds sind daher weiterhin rar gesät, rund 30 Angebote existieren aktuell. Interessenten müssen daher auf ausländische Fonds zurückgreifen, die auch bei uns zugelassen sind.

Mehr zum Thema: 20 Hedgefonds, die den Markt dominieren

Diese Fonds haben meist Zugriff auf Strategien und Wertpapiere, die nicht für den normalen Markt zugelassen sind.

Kosten für Hedgefonds sehr hoch

Dies hat neben einer gesteigerten Renditechance jedoch auch den Nebeneffekt, dass die Kosten für das Fondsmanagement deutlich ansteigen. Neben einer festen Gebühr verlangen sie für ihre Dienste meist 2% des Fondsvolumens sowie 20% des Wertzuwachses – also eine satte Summe.

Dabei kommt ihnen zu Gute, dass viele Anleger die Risiken des Hedgefonds unterschätzen. Strategien werden hierbei nur selten offen gelegt – die Transparenz, die auf vielen anderen Finanzmärkten herrscht, gilt hier nicht.

3. April 2013

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.