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Investment-Fehler: Fehlentscheidungen erkennen und vermeiden

Bei der Verwaltung seines Depots muss jeder Anleger permanent Entscheidungen treffen. Die wichtigste zur Gewinnmaximierung: Wann sollte man kaufen und wann verkaufen?

Der Hauptfehler

Einer der größten Hauptfehler bei der Depot-Verwaltung liegt darin, immer ausschließlich auf das Ankaufen gewinnversprechender Werte fixiert zu sein.

Selbstverständlich spricht nichts gegen den Wunsch nach gesunder Rendite, aber realistisch betrachtet ist es unwahrscheinlich, dass sich jedes Investment als profitabel erweist.

Mindestens ebenso wichtig für ausgewogenes Investment ist die Entscheidung, wann man Aktien verkaufen sollte, deren Marktwert gesunken ist, um weitere Verluste möglichst gering zu halten.

Verlust-Minimierung gehört daher ebenso zu einem gesunden und starken Depot wie die Renditesicherung. Würden Sie stets nur profitable Wertpapiere verkaufen, wäre Ihr Depot im Endeffekt bald mit Aktien gefüllt, die heute weit weniger wert sind, als zum Zeitpunkt ihres Erwerbs.

Die folgenden drei Vorschläge helfen Ihnen dabei, das zu vermeiden.


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1. Gewinne und Verluste miteinander ausgleichen

Wenn Sie einen Profit erwirtschaften, überprüfen Sie auch gleichzeitig, ob Sie Aktien besitzen, die im Kurs gesunken sind und die verkauft werden sollten.

Das Verrechnen des Profits durch die Gewinneraktie mit dem Verlust des niedrigeren Verkaufs verschafft Ihnen gleich zwei Vorteile:

Erstens entsteht dadurch freie Kapital, das in neue andere Papiere investiert werden kann. Zweitens wird der Verlust in direkter Weise dem Gewinn gegengebucht, was Ihre steuerlichen Abgaben geringer hält.

2. Verkaufswerte im Vorhinein festlegen

Der zweite Tipp bezieht sich auf die Auswahl von Wertpapieren. Bevor Sie überhaupt einen Cent investieren, sollten Sie definitive Kurs-Marken festlegen, bei denen Sie verkaufen werden, und zwar sowohl eine untere als auch eine obere.

So könnten Sie sich zum Beispiel dafür entscheiden, die Hälfte der neuen Aktien zu verkaufen, sobald ihr Wert einen Zuwachs von 75% erreicht hat. Auf diese Weise nehmen Sie schon einmal Gewinne mit, behalten aber die andere Hälfte noch für den Fall, dass der Wert noch zusätzlich steigt.

Zudem legen Sie aber auch im Vorhinein fest, dass sie alle Anteile bei einer Entwertung von 25% oder mehr sofort abstoßen, wodurch der Kapitalverlust eingegrenzt und wieder Kapital zur Reinvestition freigegeben wird.

Zur festgelegten Fixierung dieser Kurspunkte gibt es spezielle Verkaufstypen, wie die Stopp-Order oder den Trailing-Stop.

3. Verluste hinnehmen und weiter machen

Die Furcht vor Verlustgeschäften ist natürlich und verständlich. Niemand macht gerne Fehler, besonders dann nicht, wenn sie einen bare Münze kosten.

Es ist aber kaum realistisch, stets von 100% Gewinnen im Depot auszugehen und es gehört zum Reifeprozess eines jeden Traders, den professionellen Umgang mit Verlusten zu erlernen.

Der erfolgreiche Aktionär lernt aus seinen Fehlern, anstatt den Markt aus Angst vor Fehlentscheidungen zu meiden. Lernen Sie Ihren Instinkten zu vertrauen und kaufen Sie stets nur aufgrund solider Auswahlkriterien.

So erhöhen Sie mit der Zeit Ihre Erfolgsquote von ganz allein.

Mehr zum Thema: Die größten Investmentfehler und wie man sie vermeidet

12. Januar 2012

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.