MenüMenü

Gratis Studie zum kostenlosen Download:
Neu: 3 Topaktien für das Jahr 2017 . . . Download hier ➜

Aktienkauf – wie er funktioniert

Immer wieder liest und hört man von Aktien als einer sinnvollen Anlagealternative. Daher mag der Gedanke naheliegen, auch selbst die Chancen des Aktienhandels zu nutzen. Für viele Neuaktionäre stellt sich jedoch die Frage: Wie funktioniert ein Aktienkauf eigentlich?

Auch wenn der Aktienhandel und das Geschehen an der Börse für einen Neuling zunächst verwirrend sein können, so sind die Grundzüge auf den zweiten Blick gar nicht so schwer zu verstehen. Natürlich kann man sich leicht in Details verlieren. Am Anfang sollte jedoch zunächst das Grundverständnis im Mittelpunkt stehen.

Was eine Aktie eigentlich ist

Bei einer Aktie (auch Wertpapier genannt) handelt es sich stark vereinfacht um einen Teil eines Unternehmens, genauer gesagt: einer Aktiengesellschaft.

Ein Unternehmen hat durch den Gang an die Börse beschlossen, einen Teil von sich gegen Geld zu veräußern. Dabei kann es bestimmen, wie viele Anteile es selbst behält und wie viele es als Aktien verkauft.

Dadurch verliert der Konzern zwar den vollen Besitzanspruch, allerdings erhält er durch die Ausgabe von Aktien an der Börse (auch Emission genannt) günstig Geld. Ein Kredit wäre im Vergleich zum Beispiel aufgrund der Zinsen teurer.


Gratis Studie: Die Zukunft Ihres Depots?....

  • China Mobile (China), größter Mobilfunkanbieter weltweit
  • Vale (Brasilien), größter Eisenerzlieferant der Welt
  • Novo Nordisk (Dänemark), führender Hersteller Insulin der Welt
  • Petrochina (China), zweitteuerstes Unternehmen der Welt
  • Burberry Group (England), führender Luxushersteller der Welt
  • Harley Davidson (USA), legendärster Motorradhersteller der Welt

Hier erfahren wo sich der Einstieg noch lohnt ➜


Kauft man eine Aktie, so kauft man also einen Teil eines Unternehmens. Daher hat man als Aktionär auch gewisse Rechte und darf beispielsweise an der Jahreshauptversammlung teilnehmen.

Grundvoraussetzung Depot

Wie aber funktioniert der eigentliche Aktienkauf? Im Gegensatz zu anderen Anlagealternativen kann man nicht einfach zur Bank gehen und Aktien direkt erwerben.

Grundvoraussetzung für den Kauf und Verkauf von Aktien ist ein Depot – praktisch ein Konto für den Aktienhandel. Dieses kann auf Antrag bei der Hausbank, einer anderen Präsentbank oder aber auch bei einer Onlinebank eingerichtet werden.

Meistens sind die dabei anfallenden Gebühren bei Onlineanbietern günstiger.

Wie der Aktienkauf funktioniert – Bank oder Broker

Nachdem dieser erste Schritt getan ist, geht es um den Aktienkauf an sich. Doch auch hier kann nicht einfach direkt eine Aktie an der Börse gekauft werden.

Zwischen der Börse und einem Privatanleger steht immer eine Instanz, die den Aktienkauf durchführt. Im Falle eines Depots bei einer Präsentbank übernimmt die Bank die Mittlerrolle, bei einem Onlinedepot übernimmt sie ein Broker.

Dabei handeln Bank oder Broker nur auf Anweisung. Der Privatanleger muss also einen Auftrag erteilen, welche Aktie gekauft werden soll und welche Stückzahl (gegebenenfalls zu welchem maximalen Preis) er davon in welchem Zeitraum kaufen möchte. Diesen Auftrag nennt man im Börsenjargon Order.

Diese Order wird dann von der Bank oder dem Broker durchgeführt und der Privatanleger erhält im Austausch für sein Geld die gewünschte Aktie.

Eine Ausnahme ist, wenn ein Preislimit gesetzt wurde und dieses im gewünschten Zeitraum nicht einzuhalten war. In dem Fall kann der Aktienkauf nicht vollzogen werden.

Möchte man in Aktien investieren, so gilt es aber noch viele weitere Faktoren zu bedenken und zu beachten, damit man auch wirklich vom Aktienkauf profitieren.

8. Februar 2013

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.