MenüMenü

Gratis Studie zum kostenlosen Download:
Neu: 3 Topaktien für das Jahr 2017 . . . Download hier ➜

Wie lange gibt es Platin noch zum Schnäppchenpreis?

Platin bleibt weiterhin sehr interessant. Ich hatte an dieser Stelle zuletzt schon mehrfach darauf hingewiesen, dass Platin aktuell mit einem deutlichen Abschlag zum Goldpreis gehandelt wird. Das passiert nur sehr selten. In den allermeisten Fällen kostet Platin schlicht und einfach mehr als Gold.

Doch auch in dieser Woche ist es anders: Heute klettert der Preis für die Feinunze Gold auf mehr als 1.660 Dollar. Der Unze Platin ist hingegen nur der Sprung über die 1.500 Dollar Marke gelungen. Doch ergibt sich aus dieser Prämie des Goldpreises eine Investmentchance?

Oder ist es doch vielmehr so, dass sich der Edelmetallmarkt umstellt und Gold seine Rolle als sicherer Hafen ausspielt und Platin hingegen hauptsächlich auf Basis der industrielen Nutzung gesehen wird?

Um diese Fragen zu beantworten, werde ich Ihnen dieser Woche Platin etwas genauer vorstellen und auch einen interessanten Produzenten präsentieren, den nur wenige Investoren aktuell auf dem Schirm haben, der aber über exzellente Wachstumsaussichten verfügt. Mehr dazu zum Ende der Woche. Zunächst soll es heute um das Platinangebot gehen.


Gratis Studie: Die Zukunft Ihres Depots?....

  • China Mobile (China), größter Mobilfunkanbieter weltweit
  • Vale (Brasilien), größter Eisenerzlieferant der Welt
  • Novo Nordisk (Dänemark), führender Hersteller Insulin der Welt
  • Petrochina (China), zweitteuerstes Unternehmen der Welt
  • Burberry Group (England), führender Luxushersteller der Welt
  • Harley Davidson (USA), legendärster Motorradhersteller der Welt

Hier erfahren wo sich der Einstieg noch lohnt ➜


Südafrika beherrscht den Platinmarkt

Ganz anders als beim Gold gibt es beim Platin mit Südafrika einen herausragenden Produzenten. Das Land steht derzeit für 75% der weltweiten Platinproduktion. 2010 waren das 4,6 Mio. Unzen. Zudem verfügt das Land über 95% der bekannten Reserven. Diese starke Position bietet aber auch deutliche Risiken.

Das haben die vergangenen Monate gezeigt. Grundsätzlich steht die Platinproduktion in Südafrika vor zwei Problemen: So gibt es immer wieder Probleme mit der staatlichen Stromversorgung. Laut aktueller Prognosen können diese Engpässe noch rund fünf Jahre dauern.

Zusätzlich sind die Arbeitskosten in Südafrika gestiegen und gleichzeitig hat die Streikbereitschaft der Beschäftigten deutlich zugenommen.

Diese Gemengelage hat auch zu einer Degradierung der südafrikanischen Verlässlichkeit geführt. In einem aktuellen Report zu den Chancen der Minenindustrie in einzelnen Ländern nahm Südafrika nur noch den 67. Platz unter insgesamt 79 Ländern ein. Zweitgrößtes Produktionsland war im vergangenen Jahr dann Russland mit einem Gesamtvolume von rund 800.000 Unzen.

Der Platinmarkt hat auf die Unsicherheit bei der Minenproduktion mit einer deutlichen Steigerung des Sekundärmarktes reagiert. Das Recycling von Platin wurde und wird immer stärker ausgeweitet. Das liegt an den verbesserten Methoden das Edelmetall wieder aus den Autokatalysatoren zu gewinnen. Denn dies ist mit Abstand das wichtigste Einsatzgebiet für Platin.

Auch beim Schmuck wird ein immer größerer Teil des Angebots durch die Wiederverwertung abgedeckt. Insgesamt umfasste der Sekundärmarkt im vergangenen Jahr rund 1,9 Mio. Unzen. Das entsprach einem Anteil von 31% am gesamten Angebot.

Grundsätzlich gilt aber, dass das Platinangebot aktuell eher stabil bleibt und kaum ansteigt. Aus diesem Grund könnte ein deutlicher Nachfrageanstieg also für einen Schub bei den Preisen sorgen. Wie es mit der Nachfrageseite aussieht erfahren Sie schon morgen an dieser Stelle.

10. Oktober 2011

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Heiko Böhmer. Über den Autor

Ob DAX-Titel, Rohstoff oder Emerging Marktes-Aktie: Heiko Böhmer bringt Ihnen in seinem täglichen Newsletter diese Themen näher. Neue Trends findet er dabei vor allem auf den vielen Reisen zu Finanzmessen im In- und Ausland, über die er in seinem Newsletter ausführlich berichtet.