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5 Gründe für die Altersvorsorge mit Immobilien

Viele Deutsche schätzen Immobilien als Sachwert, der ihr Vermögen langfristig nicht nur schützt, sondern auch mehrt. Allerdings hat sich aus der aktuellen Kombination aus historisch niedrigen Zinsen, Euro- und Staatsschuldenkrisen ein gefährlicher Anlagennotstand ergeben, in dem sich Privatanleger leicht für eine Investition in „Betongold“ begeistern lassen. Dabei gibt es mehrere Gründe, eine private Altersvorsorge auch mit Immobilien aufzubauen.

1. Risikostreuung durch Altersvorsorge mit Immobilien

Die Notwendigkeit zum Aufbau einer privaten Altersvorsorge zusätzlich zur gesetzlichen Rente ist unbestritten. Dabei sollte man nicht auf nur auf eine Karte setzen, sondern seine Anlagen breit streuen, um so das Risiko von Rückschlägen zu minimieren.

Man sollte deshalb das Risiko bewusst streuen und ein privates Vermögen sowohl aus festverzinslichen Wertpapieren als auch aus Aktien und Immobilien aufbauen. Dabei kann man eine Immobilie entweder zum Zweck der Selbstnutzung erwerben oder sie vermieten, um regelmäßige Einnahmen zu erzielen.

Reicht das Geld nicht, um eine Immobilie zu finanzieren, kann man auch mit kleinen Sparbeiträgen in Offene Immobilienfonds investieren. An diesen beteiligt sich eine Vielzahl an Sparern. Die Fonds investieren in zahlreiche Objekte und streuen so das Risiko.

2. Im Alter mietfrei wohnen

Ein großer wirtschaftlicher Vorteil einer selbstgenutzten Immobilie ist, dass diese im Rentenalter meist abgezahlt ist und man dann mietfrei wohnt. Dadurch brauchen Rentner weniger Geld zum Leben, während viele Menschen rund ein Drittel ihres Einkommens für Miete ausgeben.

3. Zusätzliches Alterskapital durch Objekttausch

Familien mit Kindern bewohnen häufig eine selbstgenutzte Immobilie in Form eines Einfamilienhauses, Reihenhauses oder Doppelhauses. Wenn die Eltern das Rentenalter erreichen, sind die Kinder meist aus dem Haus und dem Rentnerpaar würde eine kleinere Eigentumswohnung völlig reichen.

Wenn man sein Haus dann verkauft und sich eine Eigentumswohnung zulegt, bleibt in der Regel Kapital übrig, mit dem man seine Rente aufstocken kann. So hat man im Alter weniger Arbeit mit der Pflege einer Immobilie und den Außenanlagen und zusätzliches privates Kapital zur gesetzlichen Rente.

4. Mieteinnahmen als private Zusatzrente

Bei einer fremdgenutzten Immobilie erzielt man in der Regel Mieteinnahmen. Wenn im Rentenalter die Finanzierung beendet ist, stehen die Mieteinnahmen der Immobilie abgesehen von den notwendigen Instandhaltungsmaßnahmen zu einem Großteil als private Zusatzrente zusätzlich zur gesetzlichen Rente zur Verfügung.

5. Wertsteigerung im Zeitablauf

Der Wert einer Immobilie steigt normalerweise im Zeitablauf. Dabei gibt es verschiedene Faktoren, die die Wertsteigerung beeinflussen, wie beispielsweise die Lage der Immobilie, die Bausubstanz und die Ausstattung.

Deshalb kann man im Rentenalter den Verkauf seiner Immobilie in Erwägung ziehen, um die Wertsteigerung in bare Münze umzusetzen und sich stattdessen eine pflegeleichte Eigentumswohnung zuzulegen. Auch auf diesem Wege erhält man zusätzliches privates Kapital, das man zur Aufstockung seiner gesetzlichen Rente verwenden kann.

Immobilien als wichtiger Baustein privater Altersvorsorge

Beim Aufbau seiner privaten Altersvorsorge sollte man nicht alles auf eine Karte setzen und sein Vermögen breit streuen. Neben festverzinslichen Wertpapieren und Aktien gehören unbedingt auch Immobilien dazu. Eine selbstgenutzte Immobilie bedeutet im Alter mietfreies Wohnen und eine fremdgenutzte Immobilie Mieteinnahmen, die die gesetzliche Rente aufstocken.

Ein Objekttausch bietet zusätzliche Möglichkeiten, eine private Zusatzrente zu erhalten. Hinzu kommt die Wertsteigerung der Immobilien im Zeitablauf. Zudem sind Immobilien in der Regel sehr sichere Geldanlagen. All diese Faktoren sprechen dafür, eine private Altersvorsorge auch mit Immobilien aufzubauen.

11. August 2014

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Dr. Jürgen Nawatzki
Von: Dr. Jürgen Nawatzki. Über den Autor

Nach dem Studium der Betriebswirtschaftslehre war Dr. Jürgen Nawatzki u. a. als Finanzberater tätig und hat individuelle Lösungen zur Vorsorge, Immobilienfinanzierung und zum Kapitalaufbau für Privatkunden entwickelt. Als Autor möchte er seinen Lesern Informationen und Hintergrundwissen zu Wirtschafts- und Finanzthemen liefern.