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Verjährung von Forderungen: So verhindern Sie den Eintritt

Möchten Sie als Vermieter die Verjährung einer Forderung gegenüber Ihrem Mieter verhindern, müssen Sie den Lauf der Verjährungsfrist „anhalten“.

Das bezeichnet man als Hemmung der Verjährung.

Auch wenn das viele Vermieter glauben – die Verjährung können Sie durch ein freundliches oder auch böses Mahnschreiben nicht vermeiden.

Vielmehr erreichen Sie die Hemmung der Verjährung nur mit folgenden Mitteln:

  • Klageerhebung
  • Beantragung eines gerichtlichen Mahnbescheids
  • Anmeldung des Anspruchs im Insolvenzverfahren

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  • Verhandlung zwischen den Vertragsparteien
  • Verhandlungen hemmen Verjährung

Zeit der Verhandlung wird nicht eingerechnet

Schweben zwischen Ihnen und Ihrem Mieter zum Beispiel Verhandlungen über Zulässigkeit Ihrer Nachforderung aus der Betriebskostenabrechnung, ist die Verjährung so lange gehemmt, bis eine Partei die Fortsetzung der Verhandlungen verweigert.

Mit anderen Worten: Die Zeit der Verhandlung wird nicht in die Verjährung eingerechnet.

Allerdings: Sie als Gläubiger der Forderung müssen diese Verhandlung beweisen. Gelingt Ihnen das nicht, weil Sie nichts Schriftliches in der Hand haben und Ihr Mieter bestreitet, dass eine Verhandlung geführt worden ist, tritt die Verjährung der Forderung ein.

Am sichersten für Sie: Klagen oder Mahnbescheid beantragen

Der sicherste Weg, den Eintritt der Verjährung zu verhindern, ist für Sie immer, Klage zu erheben oder einen Mahnbescheid zu beantragen.

In beiden Verfahren müssen Sie nur das Bestehen der Forderung an sich, nicht aber etwaige Verhandlungen mit Ihrem Mieter beweisen.

Nutzen Sie das gerichtliche Mahnverfahren

Für Sie kommt es darauf an, die Verjährung Ihrer offenen Forderungen zu verhindern und diese Forderungen möglichst schnell und kostengünstig durchzusetzen. Daher ist die Beantragung eines Mahnbescheids für Sie das richtige Mittel, um den Eintritt der Verjährung zu verhindern.

Einen Mahnbescheid zu beantragen, ist leicht. Während Sie nämlich bei einer Klage Antrag und Begründung selbst formulieren müssen, bleibt Ihnen das beim Mahnbescheid erspart.

Sie müssen hier lediglich einen Vordruck ausfüllen. Einen solchen erhalten Sie in jedem guten Schreibwarengeschäft. Sie können das aber auch über www.mahnverfahren-aktuell.de oder www.mahnung-online.de online erledigen.

Mahnbescheid kostengünstiger

Außerdem ist der Mahnbescheid auch die kostengünstigere Möglichkeit, den Eintritt der Verjährung zu verhindern. Bei einem solchen Antrag wird nämlich nur eine halbe Gerichtsgebühr erhoben.

Bei Einreichung einer Klage wird dagegen ein Gerichtskostenvorschuss in Höhe von 3 Gebühren fällig.

Bedenken Sie: Auch wenn Ihre Forderung noch so begründet ist, haben Sie allen Grund, Ihre Kosten gering zu halten. Zwar muss Ihnen Ihr Mieter die Kosten des Rechtsstreits erstatten, wenn Sie recht bekommen.

Sie bleiben aber auf den Kosten sitzen, wenn er zur Kostenerstattung finanziell nicht in der Lage ist.

18. Januar 2012

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.