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Skandal bei CFD-Broker

Heute beschäftigen wir uns ausnahmsweise nicht mit dem aktuellen Marktgeschehen, sondern mit einem anderen Thema, das aktuell wieder in den Schlagzeilen ist: CFD Brokerage.

Skandal um den Broker FXdirekt

Nun erschüttert ein handfester Skandal die CFD-Branche, der massive Veränderungen des ganzen Geschäftsmodells einleiten könnte.

Wie das Handelsblatt nun schon wiederholt berichtet, steht der Broker FXdirekt mehr als nur im Feuer von Staatsanwalt und Aufsichtsbehörden.

Nach Angaben der Redaktion wird dem Broker aus Oberhausen vorgeworfen, seine Kunden massiv abgezockt zu haben – anscheinend dementiert die FXdirekt Bank diese Vorwürfe nicht einmal mehr. Resigniert da etwa jemand?

Kursmanipulation, Manipulation bei Brokerwahl und Täuschung der Aufsichtsbehörden

Konkret wurden Kunden anscheinend in Werte „getrieben“, um Kommissionen zu verdienen.


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Außerdem wurden die Kurse zum Nachteil des Kunden verändert (manipuliert), um durch ein Gegengeschäft den Verlust des Kunden als Gewinn verbuchen zu können.

Weiterhin wird der FXdirekt Bank vorgeworfen, bei der jährlich stattfindenden Brokerwahl manipuliert zu haben.

Stimmen wurden mehrfach abgegeben und den Mitarbeitern Prämien versprochen, wenn bestimmte Stimmenanzahlen geworben wurden.

Nicht zuletzt wurden die Aufsichtsbehörden wohl getäuscht. Mitarbeiter wurden während der Prüfung in Urlaub geschickt, entlassen oder genauestens instruiert, was sie gegenüber den Aufsehern zu sagen haben und was nicht.

Tipps für die Brokerwahl

Die Wahl des Brokers ist eine sehr wichtige Wahl. Broker agieren nämlich auch im außerbörslichen Bereich, wo sie nicht von der Börsenaufsicht überwacht werden.

Somit ist der rechtliche Rahmen problematisch, wenn Sie beispielsweise mit CFDs handeln wollen.

Betrachten Sie die Angebote der Broker daher immer kritisch. Vorsicht vor zu billigen Angeboten, denn auch bei Brokern gilt das Prinzip der Gewinnmaximierung. Wenn etwas zu gut klingt, um wahr zu sein, dann ist es oft auch nicht wahr.

Seien Sie auch skeptisch gegenüber Empfehlungen in Portalen, da diese in den meisten Fällen nicht neutral sind.

Gute Beratung nur beim wirklichen Profi

Der Skandal zeigt, dass die CFD-Brokerwelt noch immer von schwarzen Schafen beherrscht wird. Es ist daher sehr wichtig, dass sich Anleger Rat von einem wirklichen, unabhängigen Profi einholen!

Mit einem Marketing-Mitarbeiter eines Brokers zu sprechen ist letztlich so, wie mit einem Truthahn über Thanksgiving zu diskutieren: Er wird es nicht einsehen, warum er verspeist werden soll.

Mehr zu diesem Thema können Sie sich im heutigen Video ansehen.

Mehr zum Thema: CFD-Broker insolvent

7. Dezember 2012

Heiko Seibel
Von: Heiko Seibel. Über den Autor

Jahrelang hat Chefanalyst, Diplom-Kaufmann und Master of International Economics Heiko Seibel in internationalen Brokerhäusern in Singapur und Hongkong gearbeitet und besucht noch heute regelmäßig Unternehmen in Südostasien. Sein Spezialbereich: CFDs.