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Depotbank für ETF – beachten Sie Gebühren und Qualitätskriterien

ETFs sind börsengehandelte Fonds, also Investmentfonds, die an der Börse wie etwa Aktien gehandelt werden können.

Die früher oft als Indexfonds bezeichneten Papiere werden in der Regel passiv verwaltet und über den Sekundärmarkt an der Börse gehandelt.

Mehr dazu: ETF kaufen – Wie geht das?

Immer mehr Privatanleger handeln inzwischen mit ETFs, dies belegen die Handelsstatistiken der Deutschen Börse. Entsprechend vielfältig ist das Angebot der Online-Broker.

Es steht eine große Auswahl zur Verfügung, wobei der Anleger selbst die Rendite beeinflussen kann. Dies geschieht durch die Wahl der richtigen Depotbank für ETF und des richtigen Handelsplatzes.

Zwar bieten auch traditionelle Banken wie zum Beispiel die Commerzbank oder Deutsche Bank den Handel mit ETFs an, allerdings profitiert der Anleger bei Online-Brokern wie comdirect, maxblue, ING-Diba, OnVista oder SBroker von deutlich günstigeren Konditionen sowie regelmäßige Rabattaktionen für ETFs.


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Was kostet eine ETF-Order?

Um die Wahl der richtigen Depotbank für ETF zu treffen, ist es zunächst wichtig, sich über die anfallenden Kosten bei einer ETF-Order zu informieren.

Beim Kauf von ETFs fallen neben Ordergebühren für den Online-Broker auch börsenplatzabhängige Gebühren an. Daneben sorgt zudem der Spread dafür, dass die Rendite am Ende etwas niedriger ausfallen kann.

Der Spread beschreibt die Handelsspanne, die zwischen dem An- und Verkaufskurs des ETFs besteht. Der Spread eines ETFs ist variabel und ändert sich mit dem Zeitverlauf.

Außerdem fallen teilweise weitere Kosten wie Transaktionskosten des Fonds, Managementgebühren oder Indexgebühren an.

Mehr dazu: Welche Kosten verbergen sich hinter ETFs?

Je kleiner der Spread, desto niedriger die Kosten

Die Höhe des Spreads ist dabei maßgeblich abhängig von der Liquidität des dem ETF zu Grunde liegenden Werts.

Daher weisen in der Regel der EuroStoxx50 oder der DAX auch einen tendenziell geringeren Spread auf als zum Beispiel der MSCI Emerging Markets Index.

Je kleiner der Spread, desto niedriger sind für den Anleger die Kosten beim Kauf oder Verkaufs eines ETFs.

Grundsätzlich ist zu beachten, dass die tatsächlich entstehenden Gebühren von der Handelsaktivität und des gehandelten Transaktionsvolumens abhängen und von den angegebenen Gebühren abweichen können.

Bei den meisten Depotbanken oder Online-Brokern besteht die Gebühr aus einer Grundgebühr und einer variablen Provision.

Depotbank für ETF: neben Online-Gebühren auch Qualitätskriterien beachten

Bei der Wahl der richtigen Depotbank für ETF-Handel sollten aber nicht nur Ordergebühren das entscheidende Kriterium sein.

Auch Qualitätskriterien wie die Bedienerfreundlichkeit, Zusatzangebote (Girokonto), schnelle Hilfe und Erreichbarkeit des Kunden-Services bei Problemen sollten zwingend beachtet werden.

Inzwischen haben sich einige Anbieter speziell auf den ETF-Handel konzentriert und bieten insbesondere für ETF-Profis Softwarelösungen an, die mit jeder Bank kompatibel sind.

20. November 2012

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Alexander Mittermeier. Über den Autor

Als Gründungsmitglied einer der größten Finanz-Communitys in Deutschland schreibt Alexander Mittermeier heute nicht nur über Aktien und Hightech-Unternehmen, sondern auch über Geld- und Wirtschaftsthemen. Im Mittelpunkt stehen dabei Hintergrundberichte und Bewertung wirtschaftlicher Themen unter Berücksichtigung technologischer Gesichtspunkte für eine der größten Banken Deutschlands