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Für sicherheitsbewusste Anleger: das Aktien-ETF

Wer in einen Aktienfonds investieren möchte, hat verschiedene Möglichkeiten. Als erstes fallen einem da vermutlich die aktiv gemangten Fonds ein, wie sie von den meisten Fondsgesellschaften in vielen Varianten angeboten werden.

Viele der hochgelobten Fondsmanager schaffen es – vor allem über einen langen Zeitraum – nicht, eine bessere Performance zu erzielen als die großen Aktienindizes wie der DAX oder der US-amerikanische S&P 500. Bei Aktienindexfonds ist dieses Risiko ausgeschlossen.

Aktienindexfonds – anlegerfreundlich mit stabiler Rendite

Trotz von Verlustangst getriebener Befürchtungen so manch eines Anlegers haben sich Aktienfonds besonders auf lange Sicht als die gewinnbringendste Anlageform erwiesen. Dies hat in der Vergangenheit eine Reihe von Studien belegt, die auf durchschnittliche jährliche Renditen zwischen 6 und 8 % verweisen.

Wie bereits angedeutet haben Aktienindexfonds gegenüber aktiv gemangten Fonds den Vorteil, dass Anleger ihre Vermögensanlage nicht ständig im Auge behalten muss. Denn während aktiv gemangte Fonds sich beispielsweise aufgrund eines Strategiewechsels plötzlich schwächer als der Index entwickeln können, besteht die Gefahr bei Aktien-ETFs nicht.

Normalerweise bilden nämlich Aktienindexfonds ihren Vergleichsindex 1:1 nach. Und das nicht nur im Hinblick auf die Zusammensetzung sondern auch bezüglich der Gewichtung der einzelnen Aktien im Index.

Aktienindexfonds sind in der Regel transparent und flexibel

Bei aktiv gemanagten Aktienfonds erfahren Anleger meist nur im Nachhinein im Geschäftsbericht, welche und wie viele Titel sich im Portfolio befunden haben. Auch über einen etwaigen Strategiewechsel oder gar den Austausch des Fondsmanagers werden sie nicht aus erster Hand informiert.

Um solch undurchsichtige Umstände brauchen sich Investoren von Aktienindexfonds nicht zu kümmern. Sie können immer genau nachvollziehen, in welche Aktien sein Finanzprodukt investiert.

Auch kann der Fondsmanager nicht ausgetauscht werden. Etwaige notwendige Änderungen wegen Indexumschichtungen werden automatisch (meist von einer Computer-Software) vollzogen. Und Strategiewechsel sind bei Aktienindexfonds ohnehin ausgeschlossen.

Die große Flexibilität der Aktienindexfonds rührt daher, dass sie an der Börse gehandelt werden. Das bedeutet, dass während der Handelszeiten ständig aktuelle Kurse gebildet werden. Zu diesen können Anleger ihren Fonds jederzeit erwerben oder veräußern.

Die geringen Kosten der Aktien-ETF

Da sich der Verwaltungsaufwand bei Aktienindexfonds stark in Grenzen hält, sind auch die Kosten entsprechend niedriger.

Ausgabeaufschlag ca.Verwaltungsgebühr ca.
aktiv gemangte Aktienfonds5,00 – 6,00 %1,25 – 2,00 %
Aktienindexfonds0,10 – 0,25 %0,10 – 0,50 %

Allerdings ist der Ausgabeaufschlag bei aktiv gemangten Fonds stark vom Anbieter abhängig. Während Geschäftsbanken in der Regel auf den vollen Ausgabeaufschlag beharren, räumen Direktbanken und vor allem Online-Fondsvermittler teilweise Rabatte bis zu 100% ein.

Auch wenn sich die jährliche Verwaltungsgebühr der aktiv gemanagten Fonds stark von der Managementvergütung der Aktienindexfonds unterscheidet, ist diese doch normalerweise im Kursverlauf des jeweiligen Finanzprodukts enthalten. Hier muss also nicht gerechnet werden.

Aktienindexfonds eignen sich durchaus als Basisinvestment für Anleger, die die Entwicklung ihres Investments nicht permanent überprüfen aber dennoch an der positiven Entwicklung eines Marktes teilhaben möchten.

11. Dezember 2015

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Peter Hermann
Von: Peter Hermann. Über den Autor

Peter Hermann ist studierter Germanist und Sozialwissenschaftler und arbeitet seit vielen Jahren im Wirtschafts- und Finanzjournalismus. Sein Spezialgebiet sind die Offenen Investmentfonds. Darüber hinaus besitzt er die Zulassung zum Anlageberater nach § 34 f.