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Nebenkostenabrechnung: Pflicht der Vermieter

12 Monate Zeit haben Sie als Vermieter maximal Zeit für eine Nebenkostenabrechnung.

Sonst kann der Mieter die Zahlung verweigern (LG Gießen, 21.1.2009, Az. 1 S 288/09). Davor warnt aktuell „Vermieterrecht vertraulich“. GeVestor dokumentiert.

Nebenkostenabrechnung: Pflicht und Last

Mieter“schutz“ ist schnell gesprochen. Großzügige 12 Monate Zeit lässt das Landgericht Gießen (LG Gießen, 21.1.2009, Az. 1 S 288/09) Vermietern noch, um Mietern die Nebenkostenzahlungen in Rechnung zu stellen.

Im entschiedenen Fall ging es um einen Zeitraum von 14 Monaten und den verspäteten Einzug des Mieters. Dieser spielt für die 12-Monats-Frist jedoch keine Rolle. Als Vermieter müssen Sie sich regelrecht sklavisch an die Zeitvorgaben halten:


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Mietvertrag beginnt am xx.xx.xx – ab jetzt läuft die 12-Monats-Frist.

Kleine Fehler mit großer Wirkung

Es handelt sich zwar „nur“ um ein Landgerichtsurteil, das an anderer Stelle gekippt werden kann oder anders beurteilt wird. Halten Sie sich bei aller Mühe jedoch strikt an die 12-Monats-Regel. Und: Versuchen Sie so genau als möglich abzurechnen.

Jeder Rechenfehler kann als „falsche Nebenkostenabrechnung“ ausgelegt werden. Mieterschutz wird in Deutschland in Zukunft noch größer geschrieben – eine Folge der Finanzkrise. So kündigen es die Finanz- und Politikanalysten unseres Hauses jetzt bereits an.

Eine wertvolle Hilfe bei bürokratischen Vorschriften dieser Art ist “ Vermieterrecht vertraulich“. Service für Sie als Vermieter in letzter Konsequenz – mit allen Checklisten, die Sie wirklich brauchen und auf dem neuesten Rechtsstand. Dank dem spezialisierten Rechtsanwalt Tobias Mahlstedt, der sich auch in der Öffentlichkeit noch traut, Partei zu ergreifen.

Nebenkostenabrechnung jetzt vereinfachen: Rechenschaftspflicht ja, aber reduziert

Mieter haben einen Anspruch darauf, über die Kosten, die Kostenarten und deren Rechtsgrund informiert zu werden. Allerdings ist die Buchhaltung in den vergangenen Jahren und Jahrzehnten überstrapaziert worden – dies meint jetzt auch der BGH.

Posten „Versicherungen“ reicht

In einem konkreten Fall ging es um Versicherungen, die der Mieter noch als Aufschlüsselung sehen und beurteilen wollte. „Eng zusammenhängende Ausgaben“, so der Bundesgerichtshof, können aber einfach zusammengefasst werden.

Hier ging es um Sach- und Haftpflichtversicherungen. Wer mit der Pauschale „Versicherung“ nicht einverstanden ist, kann sich immer noch die Einzelbelege zeigen lassen.

Nutzen Sie alle Möglichkeiten, um den bürokratischen Aufwand zu reduzieren. Den zahlt niemand, Sie arbeiten entgeltlos. Selbst wenn sich Mieter im Laufe der Jahre an akribische Aufstellungen gewöhnt haben sollten – ein Rechtsanspruch sollte daraus nicht erwachsen.

Wie Sie am besten abrechnen, wo eventuelle Fallen lauern und diese umgekehrt wieder zur Gewinnquelle werden können, schildert Ihnen im Detail Vermieteranwalt Tobias Mahlstedt. Lassen Sie sich im kostenfreien 30-Tage-Gratis-Test des „Immobilien-Beraters“ über die Fülle an Möglichkeiten überraschen. Und beziehen Sie die neueste, rechtsgültig angepasste Version des Mietvertrags kostenfrei gleich mit.

18. September 2009

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Janne Joerg Kipp. Über den Autor

Janne Joerg Kipp ist der Experte für Wirtschaft und Geldanlage.