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Silberbarren kaufen in der Schweiz: Worauf es zu achten gilt

Einen gewissen Teil seines Kapitals in Gold und Silber zu stecken, ist besonders in der heutigen Zeit empfehlenswert. Wenn die Notenbanken immer mehr Geld schaffen, sind Edelmetalle ein guter Inflationsschutz.

Es geht aber auch um den Kaufkrafterhalt. Wie viel Lebensmittel man vor 1.000 Jahren für eine Unze Gold bekommen hat, so viel bekommt man auch heute noch. Während Papiergeldwährungen in der Geschichte immer wieder kapitulieren mussten, haben Gold und Silber heutzutage immer noch einen Wert.

Silberbarren steuerfrei

Deutschland ist tendenziell ein Münzenland – in der Schweiz kauft man dagegen eher Barren. Es kommt dabei auf die persönliche Situation und das zu investierende Kapital an, welche Anlageform man bevorzugt.


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In der Schweiz kauft man als Deutscher aus einem Grund Silber: Dort ist es steuerfrei. Der Haken daran ist allerdings, dass man das Silber in der Schweiz lassen muss. Sobald es die Grenze passiert, fallen Steuern an – und dann hätte man es auch im eigenen Land kaufen können.

Die Schweiz kommt dem deutschen Investor aber gerne entgegen. Wenn man dort Silberbarren kauft, kann man sie auch dort liegen lassen: In sogenannten Zollfreilagern wird das private Edelmetall aufbewahrt. Natürlich fallen dafür Gebühren an – schließlich werden diese Anlagen entsprechend bewacht.

Silberbarren kaufen in der Schweiz: Eine spekulative Anlageform

Wer in physische Edelmetalle investieren möchte und diese nicht zum Kapitalschutz verwendet, der kann in der Schweiz Silberbarren kaufen. Es sollte einem jedoch klar sein, dass es sich dabei um eine rein spekulative Anlageform handelt.

Sobald man das Silber nach Hause holen möchte, fällt die Mehrwertsteuer an. Deshalb macht es nur Sinn, das Silber von der Schweiz aus wieder zu verkaufen. Nach 12 Monaten Haltedauer fällt auch keine Besteuerung mehr an.Silberbarren oder Münzen

Silber in Deutschland und Schweiz lagern

Insofern kann man mit physischen Edelmetallkäufen zweigleisig fahren: Man nimmt einen Teil und bewahrt ihn zu Hause auf, als Krisenvorsorge. Falls der Euro zusammenbricht oder im Falle einer anderen wirtschaftlichen Krise kann man mit dem Edelmetall Lebensmittel kaufen und überleben.

Es ist ratsam, Gold und Silber per Tafelgeschäft beim Händler seines Vertrauens zu kaufen. Dann steht bei diesem die eigene Adresse nicht auf der Rechnung und das eigene Edelmetall kann sicherer aufbewahrt werden.

Den anderen Teil des Silbers legt man am besten in ein Schweizer Zollfreilager, so dass er bei Bedarf wieder veräußert werden kann, ohne dass dafür Steuern anfallen. Dieser Teil dient also lediglich der Spekulation auf steigende Edelmetallpreise. Solange man das Silber in der Schweiz kauft und wieder verkauft, muss man nämlich keine Mehrwertsteuer an den deutschen Staat abführen.

14. März 2013

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Michael Berkholz. Über den Autor

Michael Berkholz entdeckte vor einigen Jahren seine Leidenschaft fürs Trading und gibt sein Wissen heute mit großer Leidenschaft an seine Leser weiter.