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Tecdax: Mit Short-ETFs auf den Kursverfall setzen

Der Tecdax ist ein Aktienindex an der Frankfurter Börse.

Er fasst die Kurse der 30 größten Technologieunternehmen unterhalb der Dax-Werte zusammen, die gewisse Transparenzstandards erfüllen.

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Mit Short-ETFs auf sinkenden Tecdax setzen

Mit sogenannten Short-ETFs kann man auf einen Kursverfall des Tecdax setzen.

Diese Exchange-Traded Funds, also die an der Börse gehandelten Investmentfonds, verhalten sich invers zu ihrem Basiswert, in diesem Fall zum Tecdax.

Mehr zum Thema: Tecdax versus Mdax – was die Unterschiede sind

Steigt der Tecdax, sinkt der Wert des Short-ETFs, und vice versa. Mit Short-ETFs ist das Prinzip der Leerverkäufe auch Privatanlegern ermöglicht worden.

Dabei kauft man ein Recht auf ein Produkt, das der Verkäufer zum Tauschzeitpunkt nicht besitzt.


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Tecdax-Short-ETFs: Papiere für Pessimisten

Wenn viele Investoren in inverse Investmentfonds wie den Tecdax-Short-ETF investieren, spricht das also für generell pessimistische Erwartungen zum künftigen Kursverlauf.

Die Anleger hoffen schließlich, durch das Fallen der Märkte Rendite zu erzielen. In wirtschaftlich schlechten Zeiten liegen Short-ETFs daher im Trend.

Spätestens seit der Wirtschaftskrise sind sie ein beliebtes Thema.

In den vergangenen Jahren haben Indexfonds-Anbieter so immer mehr Short-ETFs auf den Markt gebracht.

Tecdax: Börsenaufsichten warnen vor Short-ETFs

Jedoch haben Börsen-Aufsichtsbehörden wie die amerikanische Securities and Exchange Commission in der Vergangenheit vor diesen Produkten gewarnt.

Analysten warnen, dass das spiegelbildliche Kursverhältnis nie linear und somit nicht leicht zu verstehen sei.

Für einen verlorenen Tecdax-Punkt gewinne der Short-ETF also nicht genau einen Wertepunkt hinzu.

Short-ETF-Kurs: Langfristige Entwicklung kaum vorhersehbar

Zudem entwickelt sich der Kurs des Short-ETFs nur tageweise genau entgegengesetzt zum Basiswert. Langfristig weicht seine Performance aus finanzmathematischen Gründen davon ab.

Oft sei die Kursentwicklung dieser Anlagefonds deswegen vor allem langfristig nicht nachvollziehbar, so die Aufsichtsbehörden, und nur mit einem sehr guten Prognosemodell vorherzusehen.

Short-ETFs seien deshalb kaum für Privatanleger geeignet – zumindest nicht, wenn der Investor sie mehr als ein paar Tage oder Wochen halten will.

Inzwischen gibt es auch gehebelte Short-ETFs. Die entwickeln sich doppelt invers zum Basiswert, winken also beim Kursverfall des Tecdax mit doppelt so hohen Renditen. Gleichzeitig drohen aber auch erheblich höhere Verluste.

Tecdax: Put-Optionsscheine sind die bessere Alternative

Analysten empfehlen Privatinvestoren daher eher den Griff zu Put-Optionsscheinen.

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Die sichern gegen Kursverfälle ab, indem sie während eines festgelegten Zeitraums einen gewissen Verkaufspreis eines Produktes garantieren.

Aber natürlich stellen auch Put-Optionen ein gewisses Risiko dar. Und sowohl mit Letzteren als auch mit Short-ETFs begeben sich Anleger in den Bereich der Spekulation.

Zumindest, was Short-ETFs angeht, sind Privatanleger sich jedoch ihrer Risiken bewusst, und sie gehen maßvoll damit um. Das jedenfalls zeigte in der Vergangenheit eine Studie der Universität Konstanz.

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25. April 2013

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Lisa Louis
Von: Lisa Louis. Über den Autor

Lisa Louis ist freie Journalistin in Paris. Sie hat internationale Volkswirtschaftslehre in Deutschland und Frankreich studiert. Mit ihrem Wissen hilft Sie Lesern bei grundsätzlichen Fragen der Geldanlage und der Privaten Vorsorge.