Die Flachbasis: Ihr Wegweiser zu hohen Kursgewinnen

Wir haben bereits vorab ergründet, welche Aktien Ihnen frühzeitig den Weg zu hohen Profiten weisen. Dazu brauchen Sie nur auf […] (Foto: Zadorozhnyi Viktor / Shutterstock.com)

Wir haben bereits vorab ergründet, welche Aktien Ihnen frühzeitig den Weg zu hohen Profiten weisen.

Dazu brauchen Sie nur auf bestimmte charttechnische Voraussetzungen zu achten. Hier noch einmal zusammengefasst die bisherigen Erkenntnisse:

Die höchste Anstiegs-Dynamik entwickeln Aktien, deren Notierungen sich auf Rekord-Niveau bewegen und die zuvor eine Korrektur-Phase durchlaufen haben:

In der Charttechnik sprechen wir von der Ausbildung einer Basis.

Basen sind nichts anderes als Chart-Formationen, also bestimmte Kursmuster, die Sie auf einem Chart entdecken können.

Nachdem wir uns im vorangegangenen Beitrag die Tassen-Formation genauer angeschaut haben, zeige ich Ihnen heute, worauf Sie bei der Flachbasis achten sollten.

Flachbasis: Wo und wie?

Flachbasen finden Sie überwiegend bei Aktien, die sich bereits in einem Aufschwung befinden, das liegt in der Natur der Sache:

Die Flachbasis ist nämlich das äußere Anzeichen für eine Verschnaufpause, welche die Aktie nach einer kräftigen Rallye einlegt.

Das Kursmuster zeichnet sich durch eine Seitwärts-Bewegung mit vergleichsweise geringen Ausschlägen nach oben und unten aus (geringe Volatilität).

Und damit kommen wir auch schon zu dem, was Ihnen diese Chart-Formation mitteilt:

Eine Flachbasis ist das auf dem Chart ablesbare Ergebnis des Wechselspiels von Angebot und Nachfrage.

Nach kräftigen Aufwärts-Bewegungen neigen die Investoren üblicherweise zu umfangreicheren Gewinn-Mitnahmen.

Die Flachbasis zeigt Ihnen, dass diese Verkäufe weitgehend ausbleiben. Und das ist das Geheimnis dieser Chart-Formation:

Wenn die Aktionäre nach einer kräftigen Rallye keine umfangreichen Gewinn-Mitnahmen vornehmen, signalisiert Ihnen das nämlich ein kontinuierlich hohes Vertrauen in eine Fortsetzung des Kurs-Aufschwungs!

GrubHub: Die (nahezu) perfekte Flachbasis

Flachbasen sollten sich über einen Zeitraum von mindestens 6 oder 7 Wochen ausbilden. Die Korrektur innerhalb der Formation sollte nicht mehr als -10% bis -15% betragen.

Schauen wir uns das einmal auf einem Chart an: Die gezeigte Aktie GrubHub ist quasi das US-Pendant zur deutschen Firma „Lieferheld“.

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Mit einem Marktanteil von 23% ist GrubHub in den USA die Nr. 2 in diesem Sektor, hauchdünn hinter Domino’s Pizza (24%).

flachbasis_grubhub_29-11-2017

GrubHub kletterte nach dem Ausbruch aus der Flachbasis um +32%.

Auf den 1. Blick schaut die Kursbewegung im September / Oktober 2017 nach einer neuerlichen Tassen-Formation aus: Der vorausgehende Anstieg um +39% war die 1. passende Voraussetzung.

Allerdings erfüllte die Korrektur in der „vermeintlichen Tasse“ mit -14% nicht den Rücksetzer, den wir bei einer Tassen-Formation sehen möchten (-20% bis -30%).

Die blau unterlegte Flachbasis entwickelte sich über einen Zeitraum von 5 ½ Wochen – das war knapp unter den wünschenswerten 6 – 7 Wochen.

Doch damit ließ sich angesichts des Kurs-Anstiegs nach Ausbruch aus der Flachbasis „gut leben“: GrubHub kletterte – gemessen ab der Oberseite der Flachbasis – um bis dato +28,4%.

Hoher Gewinn mit GrubHub in der Wachstumsaktien-Strategie

In der Wachstumsaktien-Strategie empfahl ich die GrubHub-Aktie meinen Lesern am 21. Juni 2017, nach dem Ausbruch aus einer doppelten Tassen-Formation.

Am Freitag, den 24.11.2017 realisierten meine Leser einen 1. Teilgewinn von +38,2% innerhalb von nur 22 Wochen!

Hohe Gewinne mit Amazon in der Wachstumsaktien-Strategie

Auch die folgende Aktie ist eine Empfehlung der Wachstumsaktien-Strategie:

Amazon brach am 27. Oktober 2017 aus seiner Flachbasis aus und gewann seither +21,3% (Stand: 29.11.2017).

flachbasis_amazon_29-11-2017

Amazon kletterte nach dem Ausbruch aus der Flachbasis um +21,3%.

Auch hier sprachen die Begleit-Umstände zunächst für eine Tassen-Formation. Doch wie bei GrubHub, so reicht auch hier die Korrektur von -14% dafür nicht aus.


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Von: Andreas Sommer. Über den Autor

Andreas Sommer ist ein absoluter Börsen-Profi. Der gelernte Bankkaufmann war 10 Jahre als Wertpapierberater bei einer großen deutschen Bank tätig.

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