Miteigentumsanteil: Ein Stück vom Kuchen

Der Mieteigentumsanteil ist ein kalkulatorisches Bruchstück an Wohnungseigentum. Bei der Umwandlung eines Hauses in Eigentumswohnungen legt der teilende Eigentümer für jedes Sondereigentum fest, wie viele Miteigentumsanteile dadurch repräsentiert werden.

Jedem Wohnungseigentümer gebührt ein seinem Anteil entsprechender Bruchteil der Nutzungen des gemeinschaftlichen Eigentums. Dieser Miteigentumsanteil bestimmt sich nach dem im Grundbuch eingetragenen Verhältnis der Miteigentumsanteile (§ 16 Abs. 1 WEG).

Ist nichts anderes vereinbart, hat jeder Wohnungseigentümer die Lasten des gemeinschaftlichen Eigentums (Gemeinschaftseigentum) sowie die Kosten der Instandhaltung, Instandsetzung, sonsti-gen Verwaltung und eines gemeinschaftlichen Gebrauchs des gemeinschaftlichen Eigentums nach dem Verhältnis seines Mieteigentumsanteils zu tragen (16 Abs. 2 WEG).

Der Miteigentumsanteil ist somit grundsätzlich, sofern nicht abweichend vereinbart, der Verteilungsschlüssel.

Der Miteigentumsanteil ist auch von Bedeutung bei der Frage, ob eine Eigentümerversammlung beschlussfähig ist.

Siehe auch: Beschlussfähigkeit, Gemeinschaftseigentum, Gemeinschaftsordnung, Stimmrecht, Sondernutzungsrecht, Teileigentum, Verteilungsschlüssel, Wohnungseigentumsgesetz

3. April 2015

Von: Heiko Böhmer. Über den Autor

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