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Die 10 umsatzstärksten europäischen Fußballclubs an der Börse

Die 10 umsatzstärksten europäischen Fußballclubs an der Börse
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Inhaltsverzeichnis

Die Umsätze der europäischen Spitzenvereine im Fußball haben sich in den letzten 20 Jahren enorm gesteigert. Das gilt insbesondere für die Clubs aus den europäischen Top-Ligen, zu denen neben der Bundesliga insbesondere die italienische Serie A, die englische Premier-League sowie die spanische Primära Division zählen.

Insbesondere durch die TV-Gelder sind die Umsätze der Vereine in der Vergangenheit gewachsen, sodass die finanziellen Mittel der Top-Vereine noch einmal im Vergleich zu vielen anderen Fußballclubs in großem Umfang gestiegen sind.

In unserer Rangliste führen wir die zehn größten europäischen Fußballclubs nach Umsatzerlösen im Jahre 2021 auf, die mit ihren Aktien an der Börse notieren, sodass Anleger durch den Kauf der Anteile investieren können.

Platz 10: Celtic Glasgow (60,78 Millionen €)

Wenn Fans an den schottischen Fußball denken, fallen Ihnen in der Regel zwei Vereine ein, nämlich zum einen die Glasgow Rangers und zum anderen der Nachbar Celtic Glasgow. Der traditionsreiche Club wurde im Jahre 1987 gegründet und konnte in der Vergangenheit 51 Meisterschaften erringen. Der international größte Erfolg war der Gewinn des Europapokals der Landesmeister im Jahre 1962. Mit einem Umsatz in 2021 von 60,78 Millionen Euro rangiert Celtic auf dem zehnten Platz unserer Rangliste der umsatzstärksten europäischen Clubs, die an der Börse notiert werden.

Platz 9: Olympique Lyon (118,16 Millionen €)

Auf eine über 100-jährige Geschichte blickt auch einer der bekanntesten Fußballclubs in Frankreich zurück: Olympique Lyon. Gegründet im Jahre 1902, damals noch durch eine Fusion von vier Fußballvereinen, konnte Lyon mittlerweile sieben Meistertitel erringen und wurde fünfmal Pokalsieger. Auf internationaler Ebene ist der größte Erfolg das Erreichen des Halbfinals der UEFA Champions League, was im Jahre 2010 und 2020 gelang.

Platz 8: Ajax Amsterdam (125,16 Millionen €)

Der Hauptstadt-Club aus den Niederlanden, Ajax Amsterdam, ist gleichzeitig der erfolgreichste Fußballverein des Landes. Dazu tragen nicht nur 35 Meistertitel und 19 Pokalsiege bei. Darüber hinaus konnte Ajax in der Vergangenheit schon viermal den europäischen Landesmeister-Wettbewerb bzw. die Champions League gewinnen. Nach Umsatzerlösen in 2021 rangiert Ajax Amsterdam in unserer Liste auf dem achten Platz mit einem Umsatz von etwas mehr als 125 Millionen Euro.

Platz 7: FC Porto (151,88 Millionen €)

Auf Platz 7 unserer Rangliste befindet sich ein portugiesischer Spitzenverein, nämlich der FC Porto. In der beliebten Hafenstadt beheimatet blickt der Fußballclub mittlerweile auf eine Geschichte von fast 130 Jahren zurück, denn die Gründung fand 1893 statt. Nicht nur auf nationaler Ebene ist der an der Börse notierte Verein mit 29 Meistertiteln und 17 Pokalsiege erfolgreich. Darüber hinaus konnte der FC Porto insgesamt zweimal den Weltpokal gewinnen und wurde zweimal Sieger im Landesmeister-Pokal bzw. in der UEFA Champions League.

Platz 6: FC Kopenhagen (159,09 Millionen €)

Ebenfalls zu den großen Fußballclubs, deren Aktien an einer Börse notiert werden, zählt der dänische Verein FC Kopenhagen. Dabei handelt es sich um einen noch sehr jungen Club, denn die Gründung geht auf das Jahr 1992 zurück. Trotzdem konnte der FC Kopenhagen innerhalb dieser kurzen Zeit schon 13 Meisterschaften sowie acht Pokalsiege erringen und relativ schnell bei den Umsatzerlösen die Marke von 100 Millionen Euro knacken.

Platz 5: Lazio Rom (163,50 Millionen €)

Wen wundert es, dass unter den ersten fünf Plätzen der europäischen Top-Clubs an der Börse drei Vereine aus Italien sind. Den Anfang macht auf Platz 5 Lazio Rom. Der Fußballclub ist zweimaliger italienischer Meister und konnte sogar siebenmal den Pokalsieg erringen. Er steht in andauernder Rivalität zum AS Rom und kann den Gewinn des Europapokals der Pokalsieger als größten internationalen Erfolg für sich verbuchen.

Platz 4: AS Rom (178,13 Millionen €)

Einen Platz vor dem Lazio Rom rangiert der Erzrivale AS Rom als zweiter Hauptstadt-Club in Italien. Die auch als Wölfe bezeichnete Fußballmannschaft erreichte in 2021 Umsatzerlöse in Höhe von 178,13 Millionen Euro. Neunmal wurde der AS Rom Pokalsieger und konnte drei italienische Meisterschaften erringen.

Platz 3: Borussia Dortmund (334,17 Millionen €)

Schon mit einem deutlichen Abstand rangiert der einzige Fußballclub aus Deutschland auf dem dritten Platz unserer Rangliste der börsennotierten, europäischen Spitzenvereine, nämlich der BVB. Der Ballspielverein Borussia 09 e.V. Dortmund, die Schwarz-gelben, erzielte in 2021 einen Umsatz von rund 334 Millionen Euro. Mit über 80.000 Zuschauern gehört das Stadion des BVB zu den größten im europäischen Raum. Achtmal konnte Borussia Dortmund die Meisterschaft erringen, fünf Pokalsiege verbuchen und wurde einmal Gewinner der Champions League im legendären Endspiel gegen Juventus Turin.

Platz 2: Juventus Turin (437,53 Millionen €)

Eben jener Finalgegner des BVB im Jahre 1997, Juventus Turin, ist der erfolgreichste italienische Fußballverein und konnte in 2021 Umsatzerlöse von über 430 Millionen Euro erzielen. Die „alte Dame“ wurde nicht weniger als 36 Mal italienischer Meister, 15 Mal Pokalsieger und konnte mehrfach internationale Erfolge verbuchen. Optisch fällt Juve noch heute durch seine Zebra-Trikots (schwarz-weiß gestreift) auf.

Platz 1: Manchester United (664,75 Millionen €)

Der einzige Club, der an der Börse notiert wird und die Marke von einer halben Milliarde Euro Umsatzerlöse überschreitet, ist der englische Spitzenclub Manchester United. Auf Platz 1 der Rangliste befindet sich der Verein nach Umsätzen mit einem Volumen von 664,75 Millionen Euro im vergangenen Jahr. Manchester United wurde 20 Mal englischer Meister, gewann 12 Mal den FA-Cup und wurde dreimal Champions League Sieger bzw. Sieger im Pokal der Landesmeister.

Wenn Sie übrigens einige europäische Spitzenvereine in der Rangliste vermissen, wie zum Beispiel den FC Bayern München oder auch den FC Barcelona, liegt das schlichtweg daran, dass deren Aktien nicht an der Börse notiert werden.