Instandhaltung: Die Kosten im Überblick

Die Instandhaltung dient dazu, das Gebäude und seine Einrichtungen zu erhalten. Dadurch soll die Notwendigkeit einer Instandsetzung vorgebeugt werden.

Die Instandhaltung gehört zu den Hauptpflichten des Vermieters (§ 535 BGB). Die Mietwohnung ist im gebrauchsfähigen und in vertragsgemäßen Zustand zu übergeben und zu erhalten. Der Vermieter hat auch für die Instandhaltung der gemeinschaftlich genutzten Räume und Zugänge zu den Mietwohnungen zu sorgen. Kosten der Instandhaltung sind keine Betriebskosten.

Um seiner Instandhaltungspflicht nachzukommen, hat der Vermieter das Recht, die Mieträume zu kontrollieren. Maßnahmen der Instandhaltung hat der Mieter zu dulden (§ 554 Abs. 1 BGB).

Im Wohnungseigentum haben die Wohnungseigentümer die Kosten der Instandhaltung grundsätzlich nach dem Verhältnis ihrer Anteile zu tragen, sofern nichts anderes vereinbart wurde (§ 16 WEG). Soweit dies zum Erhalt des Gemeinschaftseigentum erforderlich ist, haben die Eigentümer das Betreten und die Benutzung des Sondereigentums zu gestatten (§ 14 WEG). Es entspricht ordnungsgemäßer Verwaltung, dass die Wohnungseigentümer eine Instandhaltungsrücklage bilden.

3. April 2015

Von: Heiko Böhmer. Über den Autor

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